Wider der hier geäußerten Befürchtungen, der Garten hat mich nicht verschlungen. Aber die Kombination aus nie gekanntem Arbeitspensum in der Agentur und einigen Veränderungen im fijnen Leben lassen gerade einfach keine Ruhe für die Bloggerei.
Die Nähmaschine rattert fast ausschließlich für die treuen dawanda-Käufer/innen, so denn ein paar freie Minuten bleiben. Und selbst an arbeitsfreien Wochenenden fehlt irgendwie die Energie für große Taten. Zwei aktuelle Beispiele: ein heutiger Flohmarktbesuch OHNE Eroberungen (naja, vielleicht hätte ich den Medizinball für 30 Euro doch mitnehmen sollen) und ein Ikea-Lauf ohne auch nur ein Fitzelchen Stoff (oder sonst irgendwas) zu kaufen.
Den November über heisst es noch durchhalten, im Dezember dann endlich die ersehnten freien Tage mit vielen Plänen. Ganz oben steht mal wieder ausmisten und der Versuch, die wichtigen Dinge zu erkennen und sich vom Rest einfach zu lösen. Ich werden Bericht erstatten, wie es klappt. Der Anfang ist auf jeden Fall jetzt schon einmal mit einer "Verkaufen-Sammel-Ecke" gemacht.
Ansonsten hat der Regen der letzten beiden Tage die tollen Feuerblätter vom geliebten Baum vor dem Schlafzimmerbalkon gefegt und an den kahlen Anblick (inklusive des Durchblicks zu den Nachbarhäusern) muss ich mich noch gewöhnen. Aber hier noch ein Bild der letzten Blättertage.
Den heutigen Nachmittag hat mir übrigens die aktuelle Brigitte versüßt, in welcher sich wirklich tolle Basteltipps finden. Die Spitzen auf den Vasen muss ich unbedingt ausprobieren!
Naja, und nur dawanda-Bestellungen habe ich ja auch nicht genäht, gestern ist es mädchenmäßig ein wenig mit mir durchgegangen. Mit Schlichtheit kommt man ja auch nicht immer weiter... ein kleiner Teaser gefällig?
Schwer tüddelig, ich weiss, aber irgendwie auch gut. Zwischen all dem Leinen :) Euch wünsche ich noch einen schönen Restsonntag, am späteren Abend läuft ja noch die großartige Kommissarin Lund. Mal schauen, ob ich es wachen Auges schaffe...
Sonntag, 7. November 2010
Dienstag, 14. September 2010
Schlangenfraß, Wurzelhaufen und der Rosenbogen
Hm, verwirrende Überschrift, also der Reihe nach. In der letzten (Urlaubs-)woche wurde nun leider nicht mehr gefräst, und aktuell sieht es auch nicht danach aus. Es ist matschig. Ziemlich matschig. Zu matschig um irgendwas auf bloßer Erde zu machen. Die Klumpen an den Gummistiefeln werden nach kürzester Zeit gigantisch.
Trotz der zwei totalen Regentage in der letzten Woche haben wir am Wochenende dann doch noch was geschafft, am Samstag mit netter Unterstützung, am Sonntag war der fleißigste Helfer verkatert und der Rest auf der Couch gefangen. Der Rosenbogen sollte trotzdem aufgestellt werden, also habe ich ihn eben alleine zusammengebastelt und einbetoniert. Mittelerfolgreich, weil irgendwie nicht tief genug in den Beton gesteckt, aber trotzdem gut. Hoffe er überlebt ein paar Sommer und kann die beiden hübschen Kletterrosen tragen.
Übrigens ist nicht der Bogen schief (ja, mit der Wasserwaage kontrolliert), sondern die alten Torpfosten dahinter. So schlimm pfusche ich nun auch nicht....
Denn endlich endlich habe ich auch mal was gepflanz, das allererste mal im Garten. Genauer waren es zwei Kletterrosen und zwei Clematis an den Rosenbogen. Und jetzt wachsen bitteschön, denn im nächsten Jahr hätte ich so gerne einen Dornröschen-Eingang...
Na ja, die erste Rose war eigentlich die 28. Pflanze im neuen Garten, denn vorher wurden bereits 27 Heckenpflanzen eingesetzt. Die alte Ligusterhecke auf der halben Eingangsseite des Gartens war leider bis auf zwei kümmerliche Reste nicht mehr vorhanden, deshalb musste eine neue her. Vorher mussten allerdings die alten Wurzeln raus. Und das war nicht so wirklich lustig. Aber auf jeden Fall empfehlenswert, sollte man irgendwelchen Groll gegen irgendetwas hegen. Kann man alles rauslassen. Einfach den den Wurzeln zerren, die Kreuzacke schwingen und ein wenig fluchten. Das Ergebnis ist dann so ein Haufen:
Und am nächsten Tag diese tolle Hecke (ja, noch ein wenig klein, aber das wird schon noch). Den Rindenmulch konnte ich mir nicht verkneifen, das ist so herrlich spießig. Irgendwie. Außerdem ist es wirklich ein Erlebnis, ein Einkaufswagen mit fünf Säcken Rindenmulch zur Baumarktkasse zu manöverieren.
Ok, jetzt hätten wir den Wurzelhaufen und den Rosenbogen aus der Überschrift abgearbeitet, nun fehlt noch der Schlangenfraß. Und das ist schon ein wenig spektakulär. Denn wenn man an der neuen Hecke vorbeigeht und in den nächsten Garten rechts hinein, findet man dort Wolfgang und Erika. Wolfgang besitzt in seiner Gartenhütte eine tolle Werkstatt und hat uns Technikdeppen erst mal den Häcksler angeschmissen. Von Erika gab es einen Putzeimer voll frischer Karotten. Nette Menschen. Mit einem Koiteich im Garten. In dem es nun zwei Kois weniger gibt. Und dafür eine satte Ringelnatter. Hallo? Wusstet Ihr, dass Ringelnattern Kois verspeisen? Zwei Stück zum Abendessen? Brrrr, das ist wirklich keine schöne Vorstellung. Nie nie kommt mir ein Teich in den Garten.
Ich komme mittlerweile mit den Wühlmäusen zurecht. Die finde ich schon nicht so toll. Aber es ist nun mal ein Garten und das gehört dazu. Aber koiverspeisende Schlangen? Nein, da mag ich nicht dran denken. Ich weiss, ganz ungiftig und ganz geschützt und alles. Aber bitte bitte liebe Schlange, bleib beim Nachbarn. Der hat lecker Kois. Bei uns gibts nur Wurzeln. Nicht lecker. Nein nein. Und unsere drei tollen neuen Komposthaufen, ganz frisch aufgesetzt, sind gaaar nicht gut geeignet für Winterruhe oder Schlangenbabynester, neinneinnein.....
Trotz der zwei totalen Regentage in der letzten Woche haben wir am Wochenende dann doch noch was geschafft, am Samstag mit netter Unterstützung, am Sonntag war der fleißigste Helfer verkatert und der Rest auf der Couch gefangen. Der Rosenbogen sollte trotzdem aufgestellt werden, also habe ich ihn eben alleine zusammengebastelt und einbetoniert. Mittelerfolgreich, weil irgendwie nicht tief genug in den Beton gesteckt, aber trotzdem gut. Hoffe er überlebt ein paar Sommer und kann die beiden hübschen Kletterrosen tragen.
Übrigens ist nicht der Bogen schief (ja, mit der Wasserwaage kontrolliert), sondern die alten Torpfosten dahinter. So schlimm pfusche ich nun auch nicht....
Denn endlich endlich habe ich auch mal was gepflanz, das allererste mal im Garten. Genauer waren es zwei Kletterrosen und zwei Clematis an den Rosenbogen. Und jetzt wachsen bitteschön, denn im nächsten Jahr hätte ich so gerne einen Dornröschen-Eingang...
Na ja, die erste Rose war eigentlich die 28. Pflanze im neuen Garten, denn vorher wurden bereits 27 Heckenpflanzen eingesetzt. Die alte Ligusterhecke auf der halben Eingangsseite des Gartens war leider bis auf zwei kümmerliche Reste nicht mehr vorhanden, deshalb musste eine neue her. Vorher mussten allerdings die alten Wurzeln raus. Und das war nicht so wirklich lustig. Aber auf jeden Fall empfehlenswert, sollte man irgendwelchen Groll gegen irgendetwas hegen. Kann man alles rauslassen. Einfach den den Wurzeln zerren, die Kreuzacke schwingen und ein wenig fluchten. Das Ergebnis ist dann so ein Haufen:
Und am nächsten Tag diese tolle Hecke (ja, noch ein wenig klein, aber das wird schon noch). Den Rindenmulch konnte ich mir nicht verkneifen, das ist so herrlich spießig. Irgendwie. Außerdem ist es wirklich ein Erlebnis, ein Einkaufswagen mit fünf Säcken Rindenmulch zur Baumarktkasse zu manöverieren.
Ok, jetzt hätten wir den Wurzelhaufen und den Rosenbogen aus der Überschrift abgearbeitet, nun fehlt noch der Schlangenfraß. Und das ist schon ein wenig spektakulär. Denn wenn man an der neuen Hecke vorbeigeht und in den nächsten Garten rechts hinein, findet man dort Wolfgang und Erika. Wolfgang besitzt in seiner Gartenhütte eine tolle Werkstatt und hat uns Technikdeppen erst mal den Häcksler angeschmissen. Von Erika gab es einen Putzeimer voll frischer Karotten. Nette Menschen. Mit einem Koiteich im Garten. In dem es nun zwei Kois weniger gibt. Und dafür eine satte Ringelnatter. Hallo? Wusstet Ihr, dass Ringelnattern Kois verspeisen? Zwei Stück zum Abendessen? Brrrr, das ist wirklich keine schöne Vorstellung. Nie nie kommt mir ein Teich in den Garten.
Ich komme mittlerweile mit den Wühlmäusen zurecht. Die finde ich schon nicht so toll. Aber es ist nun mal ein Garten und das gehört dazu. Aber koiverspeisende Schlangen? Nein, da mag ich nicht dran denken. Ich weiss, ganz ungiftig und ganz geschützt und alles. Aber bitte bitte liebe Schlange, bleib beim Nachbarn. Der hat lecker Kois. Bei uns gibts nur Wurzeln. Nicht lecker. Nein nein. Und unsere drei tollen neuen Komposthaufen, ganz frisch aufgesetzt, sind gaaar nicht gut geeignet für Winterruhe oder Schlangenbabynester, neinneinnein.....
Mittwoch, 8. September 2010
Nass. Sehr nass. Zu nass.
Blödes Wetter. Ich muss jetzt mal schimpfen. Eigentlich mag ich Regen gerne, aber nicht in dieser Woche. Denn ich habe eine Woche kostbaren Urlaub. Das Fräsen gestern ist schon wegen zu nassem Boden ausgefallen und wie dieser bis zum Freitag (nächste Fräs-Option) wieder abtrocknen soll, ist mir ein Rätsel.
Also stehen heute hausfrauliche Tätigkeiten an. Na ja, vielleicht passt es ja ganz gut, mal wieder die gewaschene Wäsche in den Schrank zu sortieren und das ein oder andere Fädchen wegzusaugen. Am Sonntag gab es übrigens einen ganz und gar fabulösen Pflaumenkuchen, den ich Euch nicht vorenthalten will. Hier noch im ungebackenen Zustand, fertig haben wir ihn zu viert ratzfatz verputzt. Stilecht im Garten unter einem Apfelbaum. Naja, neben einem Apfelbaum, aber immerhin.
Das Rezept ist aus der Brigitte und wirklich wirklich nachbackenswert. Ein paar kleine Abwandlungen hinsichtlich Backzeit (ca. 40 Minuten) und Vanillezucker in den Streuseln (zwei Päckchen), sonst aber prima prima prima. Und nicht wundern, der Hefeteig will nicht so wirklich aufgehen (zu schwer), klappt aber beim Backen dann doch prima. Hier findet Ihr das Rezept.
Dem Wetter versuche ich nachher noch mit einer Wimpelkette für den Garten zu trotzen, am besten wohl direkt aus Wachstuch. Könnte ja vielleicht sein, dass eventuell noch das ein oder andere Tröpfchen fällt. Hm. Nur vielleicht dann nächste Woche wieder...
Also stehen heute hausfrauliche Tätigkeiten an. Na ja, vielleicht passt es ja ganz gut, mal wieder die gewaschene Wäsche in den Schrank zu sortieren und das ein oder andere Fädchen wegzusaugen. Am Sonntag gab es übrigens einen ganz und gar fabulösen Pflaumenkuchen, den ich Euch nicht vorenthalten will. Hier noch im ungebackenen Zustand, fertig haben wir ihn zu viert ratzfatz verputzt. Stilecht im Garten unter einem Apfelbaum. Naja, neben einem Apfelbaum, aber immerhin.
Das Rezept ist aus der Brigitte und wirklich wirklich nachbackenswert. Ein paar kleine Abwandlungen hinsichtlich Backzeit (ca. 40 Minuten) und Vanillezucker in den Streuseln (zwei Päckchen), sonst aber prima prima prima. Und nicht wundern, der Hefeteig will nicht so wirklich aufgehen (zu schwer), klappt aber beim Backen dann doch prima. Hier findet Ihr das Rezept.
Dem Wetter versuche ich nachher noch mit einer Wimpelkette für den Garten zu trotzen, am besten wohl direkt aus Wachstuch. Könnte ja vielleicht sein, dass eventuell noch das ein oder andere Tröpfchen fällt. Hm. Nur vielleicht dann nächste Woche wieder...
Dienstag, 7. September 2010
Rotkehlchen und Waschbeton
Nein nein, Frau fijn wurde nicht vom Garten geraubt. Auch wenn es solche Vermutungen gibt :)
Aber es ist schon ziemlich unglaublich, wieviel Zeit der Garten verschlingt, obwohl er doch eigentlich noch gar keiner ist. Mittlerweile ist auch mir klar, dass es mit ein wenig schneiden und pflanzen nicht getan ist, sondern eher Richtung Neuanlage eines Gartens tendiert. Gut > weil alle Möglichkeiten vorhanden, schlecht > weil viel zu viele Möglichkeiten. Ein schöner Bauerngarten soll es werden, soviel ist klar. Aber die Ideen kommen und die ersten Rindenmulchwege sollen diese Woche noch folgen. Wenn der blöde Regen bitte ganz schnell wieder weiterzieht.
Heute sollte eigentlich der zukünstige Gemüsegarten gefräst werden, damit die ganzen fiesen Wurzeln endlich verschwinden. Leider wird das bei dem Regen nichts. Blöd, aber nicht zu ändern. Dafür darf die Nähmaschine endlich wieder rattern. Und ein kleiner Besuch im Baumarkt steht heute auch noch an, klassisches Generatorenshopping eben. Was anderen die schnieke Herbstjacke ist, ist dieses Jahr mein Stromgenerator. Bleubt zu hoffen, dass wir das Ding zum Laufen bekommen und der Häcksler sich mit dem Stromangebot zufrieden gibt.
Ansonsten begleitet mich dieses süße Tierchen seit Tagen zuverlässig auf Schritt und Tritt, immer in der Hoffnung auf ein wenig freigelegten Boden mit lecker Würmchen drin. Ganz schön zutraulich, die Rotkehlchen.
Rechts neben dem Vögelchen seht Ihr übrigen die ersten 32 Waschbetonplatten, die der nette Vorbesitzer als Wegbelag in den Beeten verteilt hat. Bei jedem Rechen und Graben stößt man auf einen neuen Weg. SCHRECKLICH! Die Dinger sind die PEST! Und unfassbar schwer. Von Euch braucht nicht zufällig ca. 50 Waschbetonplatten in 50 x 50 cm????
Ansonsten warten wir jetzt auf 27 Ligusterpflanzen für die neue Hecke, die alte konnten wir leider nur zum Teil erhalten. Die Brombeeren haben einfach alles erstickt, unter netter Hilfe es Efeus. Ich stehe im Gartenmarkt immer fassungslos vor Efeu und Brombeerpflanzen und kann nicht begreifen, wie man dieses Zeugs freiwillig kaufen kann :) Das ist jedenfalls aus unseren Brombeeren geworden, denn vor dem Roden habe ich die schnell doch noch ein wenig abgeerntet...
Aber es ist schon ziemlich unglaublich, wieviel Zeit der Garten verschlingt, obwohl er doch eigentlich noch gar keiner ist. Mittlerweile ist auch mir klar, dass es mit ein wenig schneiden und pflanzen nicht getan ist, sondern eher Richtung Neuanlage eines Gartens tendiert. Gut > weil alle Möglichkeiten vorhanden, schlecht > weil viel zu viele Möglichkeiten. Ein schöner Bauerngarten soll es werden, soviel ist klar. Aber die Ideen kommen und die ersten Rindenmulchwege sollen diese Woche noch folgen. Wenn der blöde Regen bitte ganz schnell wieder weiterzieht.
Heute sollte eigentlich der zukünstige Gemüsegarten gefräst werden, damit die ganzen fiesen Wurzeln endlich verschwinden. Leider wird das bei dem Regen nichts. Blöd, aber nicht zu ändern. Dafür darf die Nähmaschine endlich wieder rattern. Und ein kleiner Besuch im Baumarkt steht heute auch noch an, klassisches Generatorenshopping eben. Was anderen die schnieke Herbstjacke ist, ist dieses Jahr mein Stromgenerator. Bleubt zu hoffen, dass wir das Ding zum Laufen bekommen und der Häcksler sich mit dem Stromangebot zufrieden gibt.
Ansonsten begleitet mich dieses süße Tierchen seit Tagen zuverlässig auf Schritt und Tritt, immer in der Hoffnung auf ein wenig freigelegten Boden mit lecker Würmchen drin. Ganz schön zutraulich, die Rotkehlchen.
Rechts neben dem Vögelchen seht Ihr übrigen die ersten 32 Waschbetonplatten, die der nette Vorbesitzer als Wegbelag in den Beeten verteilt hat. Bei jedem Rechen und Graben stößt man auf einen neuen Weg. SCHRECKLICH! Die Dinger sind die PEST! Und unfassbar schwer. Von Euch braucht nicht zufällig ca. 50 Waschbetonplatten in 50 x 50 cm????
Ansonsten warten wir jetzt auf 27 Ligusterpflanzen für die neue Hecke, die alte konnten wir leider nur zum Teil erhalten. Die Brombeeren haben einfach alles erstickt, unter netter Hilfe es Efeus. Ich stehe im Gartenmarkt immer fassungslos vor Efeu und Brombeerpflanzen und kann nicht begreifen, wie man dieses Zeugs freiwillig kaufen kann :) Das ist jedenfalls aus unseren Brombeeren geworden, denn vor dem Roden habe ich die schnell doch noch ein wenig abgeerntet...
Montag, 23. August 2010
Brombeeren adé
Huihuiji, soo lange nichts mehr geschrieben, die Tage rennen im Moment so schnell. Aber ich muss Euch doch wenigstens mal zeigen, was hier das *Zeitverbringding* ist. Am letzten Wochenende haben wir einen klitzkleinen Berg gebaut. Aus Brombeerranken. Mal was anderes. Sehr groß, sehr hoch und seeehr stachelig.
Zur Erinnerung, vor drei Tagen sah es hier noch so aus...
Und hier Stand auch noch ein klitzkleinwenig Brombeergestrüpp...
Die beiden Apfeläume hinten waren auch vorher schon zu erahnen
Ja, irgendwie wirkt es nach der Rodung schon ein wenig trist, aber wenigstens kann man jetzt einmal die Ausmaße sehen. Ein richtig netter, großer Garten. Mit einer entrümpelten Hütte, juche. Kaum hatten wir die Türe von außen zugemacht, sind die Mäuschen verwirrt durch die leere Bude geflitzt. Wie es mit der Laube weitergeht, wird auf nächstes Jahr vertagt. Am kommenden Wochenende werde ich mit dem lustigen Brombeerwurzelausgraben beginnen, der Regen kommt also gerade recht. Schöön weich die Erde bitteschön.
Ansonsten beschäftigen mich Themen wie "Wasserzähler 3/4 Zoll" und "welcher netter Herr baut mir diesen ein" sowie "Schafft ein nicht stinkender, nicht lauter und damenfreundlicher Akku Rasenmäher zum unverschämten Preis die Hubbel in der Wiese?".
Die Antwort werde ich bald wissen, denn heute wurde das gute Stück versandt und demnach morgen in der Agentur eintreffen. Mal schauen, ob ich das Gefährt in meinem Büro zwischenparken kann :) Ansonsten fresse ich mich hungrig durch jede Menge Fachbücher. Dieses hier ist definitiv das tollste. Auch wenn man anscheinend mindestens Chemie studieren muss, um einen vitalen Komposthaufen zu pflegen....
Aus dem Brombeeren gab es aber vor der Rodung wenigstens noch drei Gläser leckere Marmelade. Die erste in diesem Jahr. Als nächstes sind wieder die Mirabellen mit Rosmarinbeigabe dran. Auch ausgesprochen (sehr) lecker.
Morgen kommen dann die GaLaBauer, um die größeren Bäume zu fällen, die krank sind oder zu dicht an der Hütte stehen. Vielleicht haben die ja auch das ultimative Brombeerwurzelziehgerät dabei..... ich werde berichten. So viel Neues und so viel zu lernen..... das ist toll (und für Euch hoffentlich nicht allzu langweilig).
Zur Erinnerung, vor drei Tagen sah es hier noch so aus...
Und hier Stand auch noch ein klitzkleinwenig Brombeergestrüpp...
Die beiden Apfeläume hinten waren auch vorher schon zu erahnen
Ja, irgendwie wirkt es nach der Rodung schon ein wenig trist, aber wenigstens kann man jetzt einmal die Ausmaße sehen. Ein richtig netter, großer Garten. Mit einer entrümpelten Hütte, juche. Kaum hatten wir die Türe von außen zugemacht, sind die Mäuschen verwirrt durch die leere Bude geflitzt. Wie es mit der Laube weitergeht, wird auf nächstes Jahr vertagt. Am kommenden Wochenende werde ich mit dem lustigen Brombeerwurzelausgraben beginnen, der Regen kommt also gerade recht. Schöön weich die Erde bitteschön.
Ansonsten beschäftigen mich Themen wie "Wasserzähler 3/4 Zoll" und "welcher netter Herr baut mir diesen ein" sowie "Schafft ein nicht stinkender, nicht lauter und damenfreundlicher Akku Rasenmäher zum unverschämten Preis die Hubbel in der Wiese?".
Die Antwort werde ich bald wissen, denn heute wurde das gute Stück versandt und demnach morgen in der Agentur eintreffen. Mal schauen, ob ich das Gefährt in meinem Büro zwischenparken kann :) Ansonsten fresse ich mich hungrig durch jede Menge Fachbücher. Dieses hier ist definitiv das tollste. Auch wenn man anscheinend mindestens Chemie studieren muss, um einen vitalen Komposthaufen zu pflegen....
Aus dem Brombeeren gab es aber vor der Rodung wenigstens noch drei Gläser leckere Marmelade. Die erste in diesem Jahr. Als nächstes sind wieder die Mirabellen mit Rosmarinbeigabe dran. Auch ausgesprochen (sehr) lecker.
Morgen kommen dann die GaLaBauer, um die größeren Bäume zu fällen, die krank sind oder zu dicht an der Hütte stehen. Vielleicht haben die ja auch das ultimative Brombeerwurzelziehgerät dabei..... ich werde berichten. So viel Neues und so viel zu lernen..... das ist toll (und für Euch hoffentlich nicht allzu langweilig).
Donnerstag, 12. August 2010
12 von 12 im August
Falls es Euch nicht zu langweilig wird, dürft Ihr mich gerne durch einen ganz normalen 12. Donnerstag begleiten. Vorab schon einmal eine Warnung, heute gibt es nichts Genähtes hier zu sehen. Keine Kraft und keine Muße und zuviel anderen Wirrwarr im Hirn!
Die liebe La Nonna begrüßt erst einmal den August. Warum allerdings eine grüne Soße im August zu sehen ist, verwundert hier in Hessen sehr.
Die Bohnen in der Mühle waren alle und wurden mit diesem Souvenir aus Hamburg aufgefüllt. Sehr lecker schmecken diese Mutterländer, auch wenn sie nicht ganz an den liebsten Espresso herankommen.
Aufgrund eines Termines heute muss der Anzug sein. Leider passen diese gemütlichen Schlappen dazu nicht so richtig...
Äußerlich schon besser, die Füße hätten gerne darauf verzichtet
Diese tollen Dinger müssen auch noch mit ins Auto, man weiss ja nie, wohin es einen nach der Arbeit noch verschlägt. Das Mobil mutiert mittlerweile zum fahrenden Geräteschuppen, aber solange man vorne noch sitzen kann, soll es mir recht sein.
Erst noch einmal einen kurzen Besuch in der Agentur. Es ist immer schön, früh morgens, ganz alleine und (fast) ohne Telefonklingeln. Wir arbeiten übrigens in einer alten Klinik, daher der lange Flur.
Danach im fiesen Regen Richtung Termin und wieder zurück nach Wiesbaden, einmal ordentlich nassgeworden und danach den Anzug wieder gegen normale Kleidung getauscht.
Dann der ersehnte Anruf. Naja, genau genommen habe ich angerufen, weil ich wissen wollte, ob oder ob nicht. Denn, die Damen, die grüne Hölle wird ab nächster Woche offiziell wieder verpachtet sein. Juche!
Nach reiflicher Überlegung in den letzten Tagen und dem Einholen von zwei GaLaBau-Fachmeinungen steht nun das Abenteuer Garten an. Wohl eher ein Mehrjahresprojekt, aber, man braucht ja Ziele. Los geht es übernächste Woche mit einem Freischnitt (ja, ich weiss, da geht ne Menge Romantik verloren), aber ohne wird man der Brombeeren nie Herr werden. Und die Apfelbäume brauchen dringend Luft, sonst war das ihr letzter Sommer. Und den halben Garten noch nicht einmal betreten zu können, finde ich nicht idyllisch, sondern doof.
Euer netter Zuspruch und die (hoffentlich ernstgemeinten) Hilfsangebote von Freunden lassen das Kopfkino laufen und ich sehe schon eine schöne lange Tafel unter Bäumen mit vielen netten Menschen ...
Nach der Arbeit noch einen Einkaufsausflug. Bin ich froh, wenn Anfang Oktober ein Alnatura Markt hier um die Ecke eröffnet. Durch die halbe Stadt zu fahren, um im Bioladen einzukaufen, ist richtig doof. Aber die Sachen sind toll und die Atmosphäre im Laden immer schön.
Ein neues Müsli entdeckt und fürs Frühstück morgen mitgenommen. Bin gespannt, obs schmeckt..
Noch einmal schnell auf Balkonien geerntet, nach dem Regen explodieren die Früchte geradezu. Vielleicht, ganz vielleicht, gibts nächsten Jahr sogar schon eine kleine Ernte aus der grünen Hölle???
Noch eine kurze Pause auf dem hinteren Balkon, bevor sie Sonne sich verabschiedet. Ganz schön schnell dunkel wird es mittlerweile. Die Wohnungsaufräumung wurde mal wieder verschoben, denn das Stöbern nach Gartenideen macht einfach gerade viel mehr Spaß.
Sollten Sie das ultimative Gartenbuch kennen, ich freue mich über Empfehlungen!
Ich hoffe, der Donnerstag war Ihnen nicht allzu langweilig, ich werde noch ein wenig diese Gartenküche bewundern und dann hoffentlich zeitig schlafen (im Moment ist es ein wenig schwer, die Gedanken ebenfalls zum Schlummern zu bewegen). Eine gute Nacht und eine tollen neuen Tag wünsche ich!
Die liebe La Nonna begrüßt erst einmal den August. Warum allerdings eine grüne Soße im August zu sehen ist, verwundert hier in Hessen sehr.
Die Bohnen in der Mühle waren alle und wurden mit diesem Souvenir aus Hamburg aufgefüllt. Sehr lecker schmecken diese Mutterländer, auch wenn sie nicht ganz an den liebsten Espresso herankommen.
Aufgrund eines Termines heute muss der Anzug sein. Leider passen diese gemütlichen Schlappen dazu nicht so richtig...
Äußerlich schon besser, die Füße hätten gerne darauf verzichtet
Diese tollen Dinger müssen auch noch mit ins Auto, man weiss ja nie, wohin es einen nach der Arbeit noch verschlägt. Das Mobil mutiert mittlerweile zum fahrenden Geräteschuppen, aber solange man vorne noch sitzen kann, soll es mir recht sein.
Erst noch einmal einen kurzen Besuch in der Agentur. Es ist immer schön, früh morgens, ganz alleine und (fast) ohne Telefonklingeln. Wir arbeiten übrigens in einer alten Klinik, daher der lange Flur.
Danach im fiesen Regen Richtung Termin und wieder zurück nach Wiesbaden, einmal ordentlich nassgeworden und danach den Anzug wieder gegen normale Kleidung getauscht.
Dann der ersehnte Anruf. Naja, genau genommen habe ich angerufen, weil ich wissen wollte, ob oder ob nicht. Denn, die Damen, die grüne Hölle wird ab nächster Woche offiziell wieder verpachtet sein. Juche!
Nach reiflicher Überlegung in den letzten Tagen und dem Einholen von zwei GaLaBau-Fachmeinungen steht nun das Abenteuer Garten an. Wohl eher ein Mehrjahresprojekt, aber, man braucht ja Ziele. Los geht es übernächste Woche mit einem Freischnitt (ja, ich weiss, da geht ne Menge Romantik verloren), aber ohne wird man der Brombeeren nie Herr werden. Und die Apfelbäume brauchen dringend Luft, sonst war das ihr letzter Sommer. Und den halben Garten noch nicht einmal betreten zu können, finde ich nicht idyllisch, sondern doof.
Euer netter Zuspruch und die (hoffentlich ernstgemeinten) Hilfsangebote von Freunden lassen das Kopfkino laufen und ich sehe schon eine schöne lange Tafel unter Bäumen mit vielen netten Menschen ...
Nach der Arbeit noch einen Einkaufsausflug. Bin ich froh, wenn Anfang Oktober ein Alnatura Markt hier um die Ecke eröffnet. Durch die halbe Stadt zu fahren, um im Bioladen einzukaufen, ist richtig doof. Aber die Sachen sind toll und die Atmosphäre im Laden immer schön.
Ein neues Müsli entdeckt und fürs Frühstück morgen mitgenommen. Bin gespannt, obs schmeckt..
Noch einmal schnell auf Balkonien geerntet, nach dem Regen explodieren die Früchte geradezu. Vielleicht, ganz vielleicht, gibts nächsten Jahr sogar schon eine kleine Ernte aus der grünen Hölle???
Noch eine kurze Pause auf dem hinteren Balkon, bevor sie Sonne sich verabschiedet. Ganz schön schnell dunkel wird es mittlerweile. Die Wohnungsaufräumung wurde mal wieder verschoben, denn das Stöbern nach Gartenideen macht einfach gerade viel mehr Spaß.
Sollten Sie das ultimative Gartenbuch kennen, ich freue mich über Empfehlungen!
Ich hoffe, der Donnerstag war Ihnen nicht allzu langweilig, ich werde noch ein wenig diese Gartenküche bewundern und dann hoffentlich zeitig schlafen (im Moment ist es ein wenig schwer, die Gedanken ebenfalls zum Schlummern zu bewegen). Eine gute Nacht und eine tollen neuen Tag wünsche ich!
Dienstag, 10. August 2010
Das hatte ich mir irgendwie romantischer vorgestellt....
Durch Garden State auf den Geschmack des Gärtnerns gekommen, hätte ich schon gerne ein eigenes Refugium zum Graben, Pflanzen und Herumkruscheln.
Dass es nicht einfach ist, an einen netten Garten zu kommen, der weder in einer Kleingartenkolonie liegt, noch 8.000 Euro Abstand kostet, noch tagtäglich von der Besitzerin überwacht wird oder ohne Abtrennung zum Nachbargarten ist, hatte ich mir schon gedacht.
Die Städte vermieten normalerweise eine große Anzahl sogenannter Freizeitgärten, zu einer akzeptablen Pacht und ohne fiese Vereinsheime. Leider ist die Warteliste größer als das Angebot und ohne große Kinderschar sind die Chancen sehr arg schlecht, als nicht-schwerbehindertes Paar in den nächsten 50 Jahren an einen Garten zu kommen. Außer man wäre bereit, die nächsten 50 Jahre einen Garten herzurichten.
Lust auf eine kleine Kostprobe?
Der Eingang. Mit einer Eisenstange bewaffnet kommt man eigentlich ganz gut durch...
Hübsch. Mit Wiese. Unter den Brombeeren. Vielleicht auch unter den Büschen.
Das Heim. Immerhin gemauert (zur Hälfte) und mit Terrasse. Die Bank sieht stark nach entwendeter Stadtparkbank aus... mit "Wintergarten" zur Rechten. Vollverglast mit Lücken.
Der Blick von der Terrasse (meint: Überblick über 550 qm grüne Hölle)
Mein persönliches Highlight ist ganz klar die Kaffeekannensammlung bzw. der Kochlöffel mit Gesicht.
Ach ja, und ein Gewächshaus gibt es auch noch. Die armen Mäuschen dort haben sich beinahe zu Tode erschreckt, als ich die Türe berührt habe.
Aber auch sowas gibt es dort zu finden, wenn man genauer schaut:
Puh. Ich habe keine Ahnung, ob oder ob nicht. Die Pacht ist günstig, der Schrecken aber groß. Morgen erfolgt erst einmal eine Begehung mit einem GaLaBau-Fachmann. Mal schauen, was er zur grünen Hölle sagt und ob man der Wucherungen Herr werden kann.
Und nun wären Sie am Zuge, mich in aller Form davon abzuhalten. Alle, die dazu raten, wären dann in den nächsten Wochen herzlich nach Wiesbaden eingeladen auf ein bisschen Brombeeren ausgraben.
Dass es nicht einfach ist, an einen netten Garten zu kommen, der weder in einer Kleingartenkolonie liegt, noch 8.000 Euro Abstand kostet, noch tagtäglich von der Besitzerin überwacht wird oder ohne Abtrennung zum Nachbargarten ist, hatte ich mir schon gedacht.
Die Städte vermieten normalerweise eine große Anzahl sogenannter Freizeitgärten, zu einer akzeptablen Pacht und ohne fiese Vereinsheime. Leider ist die Warteliste größer als das Angebot und ohne große Kinderschar sind die Chancen sehr arg schlecht, als nicht-schwerbehindertes Paar in den nächsten 50 Jahren an einen Garten zu kommen. Außer man wäre bereit, die nächsten 50 Jahre einen Garten herzurichten.
Lust auf eine kleine Kostprobe?
Der Eingang. Mit einer Eisenstange bewaffnet kommt man eigentlich ganz gut durch...
Hübsch. Mit Wiese. Unter den Brombeeren. Vielleicht auch unter den Büschen.
Das Heim. Immerhin gemauert (zur Hälfte) und mit Terrasse. Die Bank sieht stark nach entwendeter Stadtparkbank aus... mit "Wintergarten" zur Rechten. Vollverglast mit Lücken.
Der Blick von der Terrasse (meint: Überblick über 550 qm grüne Hölle)
Mein persönliches Highlight ist ganz klar die Kaffeekannensammlung bzw. der Kochlöffel mit Gesicht.
Ach ja, und ein Gewächshaus gibt es auch noch. Die armen Mäuschen dort haben sich beinahe zu Tode erschreckt, als ich die Türe berührt habe.
Aber auch sowas gibt es dort zu finden, wenn man genauer schaut:
Puh. Ich habe keine Ahnung, ob oder ob nicht. Die Pacht ist günstig, der Schrecken aber groß. Morgen erfolgt erst einmal eine Begehung mit einem GaLaBau-Fachmann. Mal schauen, was er zur grünen Hölle sagt und ob man der Wucherungen Herr werden kann.
Und nun wären Sie am Zuge, mich in aller Form davon abzuhalten. Alle, die dazu raten, wären dann in den nächsten Wochen herzlich nach Wiesbaden eingeladen auf ein bisschen Brombeeren ausgraben.
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