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Montag, 9. Januar 2012

Statt Prinzessin

Ob ich damit auf einem Prinzessinengeburtstag punkten kann, die Frage wird sich heute mittag klären....


Muffins nach diesem Rezept (+5 Minuten mehr Backzeit) und Krümelmonster-Dekor von hier.

Sonntag, 27. November 2011

Sonntagssüße Macarons à la Julie mit Vanilleganache und Brombeerklecks

Schön, dass er da ist, der erste Advent. Auch wenn es heute morgen irgendwie unadventlich warm und sonnig war. Gestern schon eingeläutet mit einem ausgedehnten Backnachmittag und dem ersten Topf Glögg, ging es heute vormittag weiter mit einer adventlichen Schnack- und Laufrunde durch den Lieblingswald und der Füllung der Macarons à la Julie. Ich musste unbedingt das Macaron-Rezept von Julie aus dem artig & fein eMag ausprobieren. Was soll ich sagen außer toll!?


Gefüllt habe ich die süßen Dinger mit einer Ganache aus weißer Schokolade mit Vanille. Damit es nicht nur süß schmeckt, kam noch ein klitzekleiner Klecks Brombeermarmelade mit hinein. Zugegebenermaßen nicht soooo klassisch weihnachtlich, aber trotzdem lecker. Ich hoffe, sie gehen heute Nachmittag als Adventskaffeemitbringsel durch. Vielleicht kann ich ja mit dem Glitzerzucker argumentieren....

Sonntag, 20. November 2011

Sonntagssüße Salzkaramellen

Wenn man doch schon mal am karamellisieren ist, mussten heute morgen noch flux ein paar Bonbons her. Der Versuch von gestern wird leider nicht fest, also ein neues Rezept probiert. Und siehe da, 120 statt 118 Grad und 10 Minuten in diesem Temperaturbereich kochen statt nur die Temperatur erreichen.

Der Vitamingehalt eines Karmellfrühstücks ist sicher wenig empfehlenswert, aber probiert werden musste ja trotzdem. Weich, aber schnittfest, ein klein wenig klebrig und das Meersalz weckt den Gaumen auf. Ein guter Sonntagmorgen!


Wer auch mal mag, hier ein Rezept für ein paar Probierkamellen. Das Rezept ist eine abgewandelte Form der Speckkamellen von Nicole Stich, ohne Speck und mit ein wenig anderen Mengen. 

1. 50gr Sahne mit 25gr Butter erhitzen und warm halten
 
2. In einer kleinen Pfanne oder einem kleineren Topf (besser beschichtet) 50gr Zucker, 25gr Sirup oder Honig mit 25ml Wasser aufkochen, bis der Zucker sich gelöst hat und die Masse eine hübsche goldgelbe Farbe bekommt

3. Sahne/Buttermischung hinzugeben und 10 Minuten bei 120 Grad kochen (unbedingt mit einem Thermometer kontrollieren) und dabei schön fleißig rühren

4. Meersalz nach Geschmack hinzugeben und die Masse in eine mit geöltem Backpapier ausgelegte Form (ich hatte eine kleine Plastikdose genommen) gießen, in den Kühlschrank stellen

5. Nach etwa zwei Stunden sollte sich die Masse vom Papier lösen lassen. In Bonbongröße schneiden und in Back- oder Zellophanpapier verpacken. Am besten im Kühlschrank lagern und nicht allzu lange aufheben (die Gefahr besteht bei dieser Menge eigentlich nicht)

Ich denke die nächsten Bonbons werde ich noch mit ein bisschen mehr Sahne probieren, um ihnen noch ein wenig mehr Cremigkeit zu verpassen. Oder doch bei der Karamellvariante bleiben und wirklich mal den Speck darin versuchen?

Samstag, 19. November 2011

Macarons, mit Salz und Süß gefüllt

Bei einem Arbeitsbesuch in Köln mit einem viel zu kurzen Ausflug in die Stadt erfolgte eine kurze Einkehr im Törtchen Törtchen und der Verzehr eines großartigen Macarons, aus Zeitgründen leider nur To-Go. Trotzdem herrlich! Er war gefüllt mit einer süß-salzigen Karamellcreme und viel zu schnell gefuttert.

Also der Macaron-Selbstversuch vorgestern und gestern. Ein paar Versuche brauchte es schon (der dritte passte dann), bis die Macarons einigermaßen vorzeigbar waren. Den vierte Versuch sollte eigentlich braun werden, aufrund mangelnder Mischkenntnisse kam dann ein Lila heraus. Auch gut. Fürs Innendrin gab es eine selbstgemachte Salzkaramellcreme. Davon steht noch ein ganzes Glas im Kühlschrank. Noch.

Das Rezept von hier ist großartig und funktioniert wirklich problemlos, ich habe die Creme einfach in einer kleinen Teflon-Pfanne gemacht. Wenn man immer schön rührt kann da gar nix passieren, also nur Mut. Sofern es noch andere Salzkaramell-Junkies da draußen gibt!?



Vielleicht noch drei hilfreiche Tipps fürs Macaron-Backen, die ich aus dem Ausprobieren der letzten Tage geben kann. Wer noch Ergänzungen hat, sehr gerne! Ansonsten findet man ja im Netz jede Menge tolle Tipps von echten Macaron-Profis!

Die Sache mit dem Mandelpuder
In den meisten Diskussionen wird immer gefragt, wie man zum "Mandelpuder" kommt. Die gemahlenen Mandeln, welche es zu kaufen gibt, sind zwar gemahlen, aber noch zu grob für die Macarons. Ich habe es zuerst mit einer kleinen Küchenmaschinen (Blickhacker heißen die glaube ich) versucht. Dabei änderte sich die Konsistenz der Mandeln leider nicht. Es geht aber trotzdem, und zwar mit einer Schlagmesser-Kaffeemühle. Früher hat man damit die Kaffeebohnen gemahlen und man bekommt sie in hübschen Pastellfarben auf dem Flohmarkt für ein paar Euro. Neuere, allerdings weniger hübsche Modelle, kann man auch im Elektromarkt kaufen oder bei Amazon bestellen.


Oben-, Unten oder Drumherun geblasen?
In den meisten Macarons-Rezepten, welche ich gefunden habe, werden diese mit Umluft gebacken und Temperaturen von 130 - 150 Grad empfohlen. Das hat bei mir gar nicht geklappt, entweder die Macarons waren innen noch knatschig oder sind braun geworden, auch wenn ich nur auf 130 Grad geheizt habe. Die Macarons auf dem Foto sind bei 150 Grad Ober- und Unterhitze gebacken und das hat gut geklappt. Was mich nun noch stört, dass sie innen ein wenig hohl sind. Falls da jemand noch einen Tipp hat, das wäre toll! Und wie backt Ihr die Macarons denn?

Ab ohne kaputt
Ich habe leider nicht so eine tolle französische Silikonbackmatte mit passenden Macaron-Vertiefungen wie Julie, daher benutze ich normales Backpapier. Die Macarons sind zwar nicht alle gleich groß, aber ich denke, das ist Übungssache. So in vier bis sieben Jahren sollte das schon klappen. Wenn man die Macarons aus dem Ofen holt, auf keinen Fall sofort anfangen, sie vom Blech zu pulen, denn dann bleibt der Boden höchstwahrscheinlich zurück. Meistens lassen sich sich nach 5-10 Minuten Ruhe von ganz alleine lösen. Wer sicher gehen will, sprüht einfach die Arbeitsplatte feucht ab und zieht das Backpapier darauf. Die Feuchtigkeit führt dazu, dass sich die Macarons nach ein paar Minuten ganz leicht lösen (im Original zieht man das Backpapier vom Blech, sprüht dieses mit einer Wäschespritze ein und zieht das Backpapier wieder zurück aufs Blech, das war mir aber zu viel hin- und hergeziehe).

Also, sofern Ihr Euch auch an die hübschen Häubchen wagt, hinterlasst doch einen kleinen Hinweis, dann können wir alle schauen! Und natürlich auch her damit, wenn Ihr noch einen Geheimtipp gegen böse Hohlräume habt (wobei man die wenigstens nicht sehen kan)!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Sonntagssüße Kaffeebegleiter

Besonders viel gibts da irgendwie nicht zu beschreiben, leckere Cantuccini zum Tauchen in den sonntäglichen Nachmittagskaffee einfach. Nach einem entspannt-sonnig-frostigen Vormittagslauf am Rhein entlang. So prächtig könnte gerne jeder Sonntag sein.


Und ganz speziell für liebe Caro gibt es hier noch das Rezept dazu:

Was man braucht:
200gr Mandeln mit Haut oder ohne
255gr Mehl
165gr Zucker
1-2 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Backpulver
25gr weiche Butter
2 zimmerwarme Eier
Prise Salz

Wie es geht:
Zuerst die Mandeln (mit Haut) in kochenendes Wasser geben und 2 Minuten kochen lassen. Abgießen und kaltes Wasser darüber laufen lassen. Dann die Mandeln einfach mit der spitzen Seite zuerst aus der Haut drücken (achtung, hier kann es durchaus den ein oder anderen Ausreißer geben, ich habe vorhin wieder eine unterm Esstisch gefunden. Mal sehen, ob sie es auch bin ins Bad geschafft haben?). Die Mandeln auf Küchenpapier trocknen lassen.

Für den Teig die restlichen Zutaten mit der Küchenmaschine verrühren und die Mandeln unterkneten. Teig eine Stunde in Frischhaltefolie im Kühlschrank lagern. Dann den Klumpen in sechs Teile teilen und aus jedem unter Hilfe von ein wenig Mehl eine Wurst von ca. 25cm formen. Würste auf ein Backblech legen und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze 15 Minuten lang backen. Herausnehmen und leicht abkühlen lassen. Mit einem scharfen Messer schräge Stücke abschneiden, diese auf der Seite wieder auf das Backblech legen und noch 10 Minuten weiterbacken. Dabei immer mal schauen, dass sie nicht zu dunkel werden. (Quelle chefkoch.de, leicht abgewandelt)

Und dann in einer Dose aufheben, in den Kaffee tunken oder einfach verschenken!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Kürbiseis

Die Österreicher, die können schon verdammt leckere Nachspeisen basteln. Wie aktuell bewiesen in der fijnen Urlaubswoche. Am letzten Tag konnte ich einem der Köche noch das geheime Rezept für das fabulöse Kürbiseis abschwatzen. Am Wochenende wurde es nachgemacht und auch sogleich verzehrt und von den Gästen ebenfalls für sehr lecker befunden. Einen kleinen Rest konnte ich retten, vielleicht hat ja jemand ebenfalls Lust auf Kürbiseis statt der obligatorischen Suppe?


Das ist wirklich sehr einfach. Ein Hokkaidokürbis wird gewürfelt und mit ein wenig Zucker weichgekocht. Das Püree habe ich dann durch eine Kartoffelpresse gequetscht (Stückchen im Eis wollte ich nämlich lieber keine haben) und darf dann ein wenig abkühlen.

Zwichenzeitlich einfach eine Rezept für Vanilleeis raussuchen (ob mit oder ohne Aufkochen, ganz nach Vorliebe), zusammenühren und zum Schluss eine beliebige Menge (bei mir waren es ca. 300gr. Püree auf 800ml Vanilleeisbasis) in die Vanillebasis mischen. Das ganze dann in die Eismaschine füllen und warten. Und in jedem Fall regelmäßig probieren. Muss ja sein, wegen der Konsistenz und so. Wer mag kann noch Kürbisöl mit in die Eismasse geben oder Kürbiskernkrokant obenauf.

Zu unserem Essen gab es zu dem Kürbiseis für jeden noch ein kleines Stück Karottenkuchen, von dem war aber nix mehr übrig. Deshalb Foto ohne Karottenkuchen. Ich denke, das Eis lässt sich auch ohne Eismaschine machen, dann muss man aber wahrscheinlich regelmäßig die fest werdende Creme im Eisfach rühren. Wenn jemand damit Erfahrung hat, gerne her mit Tipps. Oder auch Ideen für die nächsten Eistüfteleien!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Sonntagssüßes, zitroniges Joghurteis

So, die Eismaschinen ist eingeweiht und das Ergebnis ausgesprochen lecker! Bei dem späten Sommerglück kann man im Oktober ja die Eisproduktion durchaus noch einmal anwerfen, ne? Es gab ein Joghurteis, ähnlich diesem Rezept hier, und die neue Erfahrung, Kondensmilch sahneähnlich aufzuschlagen, sofern sie kalt genug ist. Statt normalen Joghurt habe ich Zitronenjoghurt genommen und ein wenig Zitroenverbene zur Dekoration.


Die Kondensmilch ist eine echte Alternative zur sonst gebräuchlichen Sahne, und Zitronenjoghurt ist schön frisch-lecker. Und wenn man dann noch eine ordentlich Portion Himbeersauce untermischt, sieht das ganze (in Benutzung) so aus...


Das ganze trägt übrigens ganz hervorragend zur Regeneration nach sonntaglichen Läufen bei, man muss nur ganz fest dran glauben :)

Als nächstes wage ich mich dann wohl ans Kürbiseis, da bin ich echt gespannt, ob das was wird

Und jetzt geht es raus in den Garten, vielleicht ein bisschen Rasen mähen, vielleicht ein bisschen mehr im Liegestuhl lümmeln und das neue Buch verschlingen. Ich wünsche einen wundervollen Sonntag allerseits!

Sonntag, 28. August 2011

Sonntagssüße Stärkung für fleißige Schufter

Die sonntagssüße Begeisterung lässt mich dann doch aus der Blogstarre erwachen, und zwar mit herrlichen Guten Morgen Muffins (nach einem Rezept aus diesem liebsten Kochbuch).

 
Ganz schnell gemacht, sogar ohne extra Zutaten-Einkauf, flux die ungeliebten Haselnüsse gegen die erträglicheren Walnüsse ausgetauscht, die Ölmenge ein wenig reduziert und vom Ofen direkt in den Garten.


Mittlerweile ist der beste Gartenfreund Besitzer des gegenüberliegenden Gartens und somit ebenfalls vermehrt zugegen und am Schuften. Also gab in im Refugio Gegenüber fröhliches Hüttenentrümpeln, während ich mit dem Umsetzen des Komposts beschäftigt war. Denn wo heute morgen noch der Kompost trohnte, soll ab ganz bald ein hübsches neues Gerätehaus residieren. Also weg mit dem Kompost (weg natürlich nicht, nur ein Umzug) und los mit dem lustigen Ausschachten. Pfff... gar kein Problem..... hmmm... ich fürchte für mehr als die Couch taugt mein Körper heute nicht mehr.

Ich wünsche einen beschaulichen Restsonntag und werde jetzt erst einmal Euren sonntagssüßen Herrlichkeiten bewundern!

p.s. Wer den Tag auch mit den leckeren Muffins beginnen mag, hier ist das Rezept zu finden. Beim nächsten mal werde ich etwas weniger Zucker verwenden, so sind sie doch seeeehr süß.

Sonntag, 24. Juli 2011

Fürs sonntagssüße Gemüt: Chocolate Chip Cookies

Nach einer wirklich mehr als bescheidenen Woche heute Soulfood in Form der weltbesten Chocolate Chip Cookies nach diesem großartigen Rezept. Passend zur Stimmung regnet es Bindfäden.


Auf meinem Schreibtisch trohnt ein Riesenberg Organisatorisches, der muss heute dezimiert werden. Dazu heisst es noch, den neuen Rechner und das iPhone fertig einzurichten, denn seit Anfang der Woche ist meine Business-Tasche leider im Besitz einer unbekannten Person. Schwerer Raub heisst das in polizeideutsch. Die Erfahrung, ohne Telefon, ohne Papiere, ohne Bank- oder Kreditkarten und vor allem ohne Rechner dazustehen war eine Erfahrung, auf die ich durchaus hätte verzichten können.

Aber sei es drum, niemanden ist etwas passiert, alles ist mit Geld wiederzubeschaffen und einen kleinen (leider ist er wirklich nur sehr kleiner) Teil des Schadens deckt die Versicherung. Die lieben Worte netter Menschen und der neue Lamy-Füller, geschenkt von den Kollegen, helfen da sehr. Und deshalb werde ich die Kekse nicht selber futtern, sondern kleine Danke-Pakete packen. Und zwar vor dem Orga-Kram. Und mich dann darüber freuen, dass die Tastatur den neuen MacBook Air so hübsch leuchtet :)

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und schicke ein paar Kekse in die virtuelle Runde!

Sonntag, 17. Juli 2011

HEAFTG - Prosecco-Brombeermarmelade zum sonntagssüßen Frühstück

Was ein trister Sonntagmorgen da draußen, ganz im Gegensatz zum süßen Marmeladenbrot hier drinnen! Aber was solls, die Pflanzen freuen sich (das Unkraut sicher auch) und gemütlich ist es ja schließlich auch, so ein verregneter Sommersonntag. Da die Milchvorräte leider ausgegangen sind, stand vor dem Frühstück noch ein Ausflug an den Bahnhof. Dabei ist dieses Buch noch mit ins Körbchen gewandert (ich mag Bahnhofsbuchhandlungen am Sonntag), dass ich nach dieser Rezension unbedingt lesen wollte. Ich bin sehr gespannt, denn die ersten zwei Kluftinger-Krimis fand ich ja sehr lustig (die neueren Bänder leider nicht mehr so), und da kommt ein Anti-Alpen Krimi doch gerade recht...

Fürs das heutige HEAFTG wurde gestern bereits gesammelt, und zwar ein Kilo wunderschöne Brombeeren. Sie schmecken nicht nur prima, sondern sind für mich die schönsten Beeren! Reif sind sie übrigens, wenn sie sich leicht pflücken lassen (dazu ein wenig schräg abdrehen). Wenn sie zuviel Widerstand leisten, am besten hängenlassen und in ein paar Tagen noch einmal versuchen.

Da es im fijnen Garten ja nun KEINE Brombeeren mehr gibt (ok, noch ein paar Austriebe spießen immer wieder durch den Rindenmulch durch, keine Ahnung, aus welchen Tiefen sie kommen), musste eine neue Quelle her. Hinter dem Garten gibt es eine groooße Wiese, auf der die Bewohner des zugegebenermaßen piekfeinen Stadtteils, in welchem der fijne Garten beheimatet ist, ihre Hunde ausführen. Und am Ende der Wiese steht ein mindesten 5 Meter Tiefe und 50 Meter lange Brombeerhecke. Voll mit leckersten Brombeeren. Und bisher unangetastet, bis auf die 5 Kilo (!), welche der Nachbar bereits gepflückt hat. Die Gefahr, dass die Hecke von den Golden Retriever-Frauchen beernet wird, scheint gering :)

Die Beute: 1 Kilo Brombeeren in ein paar Minuten gepflückt. Das nächste mal ziehe ich aber eine lange Hose an, denn weitere Zecken brauche ich wirklich nicht. Brrrr, ekelig diese Viecher.....


Die Bromebeeren werden nun mit 500 gr. 2:1 Gelierzucker ordentlich vermischt bzw. verpampt und dürfen nun ein paar Stunden Saft ziehen (am besten über Nacht). Ich wasche die Beeren übrigens nicht, dadurch würden sie sich nur mit Wasser vollsaugen. Eventuelle Tierchen einfach abpusten. Oder davon ausgehen, dass keine Tierchen drin sind :)


Wenn die Beeren gut durchgezogen sind den Saft einer Zitrone dazugeben, in einem großen Topf aufkochen und ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann 200 ml Prosecco dazugeben (das schäumt ziemlich spektakulär), durchrühren und in sterilisierte Gläser abfüllen und auf dem Kopf abkühlen lassen. Und dann am besten auf einem Bauernbrot mit Quark zum Frühstück genießen und dem Regen draußen zuhören. Mein heutiges (frühes) Sonntagssüß...

Samstag, 16. Juli 2011

HEAFTG - Das allerbeste, nachbarschaftliche Apfelmus

In Ermangelung eigener Äpfel in diesem Jahr (der Baum musste nach jahrelanger Nicht-Pflege ziemlich arg zurückgeschnitten werden und dankt es mit totaler Verweigerung; wer kann es ihm verdenken?) gab es gestern vom Gartennachbar zwei Kilo seeehr kleine und seeehr hübsche grüne Äpfel geschenkt.  Ich glaube es könnte ein Klarapfel sein?

    Ich hätte sie ja auch ohne Probleme aufessen können, aber die Frau des Nachbarn sagt, auf jeden Fall Apfelmus daraus machen. Kein Problem, Apfelmus geht immer!

    Also Äpfel geschält und vom Kerngehäuse befreit und danach von den zwei Kilo nur noch ein Kilo übrig gehabt. Die Viertel werden noch einmal in der Mitte durchgeschnitten und das ganze kurz beiseite gestellt.

    In einem Topf nun zwei glatte Esslöffel Zucker karamellisieren lassen (ich hatte einen weißen und einen Löffel braunen Zucker), die Äpfel dazugeben und schön rühren, bis sich der Karamell wieder gelöst hat. Dann so lange weiterkochen wie man das Mus mag. Zwischendurch ein wenig Wasser oder Apfelsaft dazugegeben, wenn die Masse zu dick wird. Dazu kommt noch der Saft einer Zitrone und eine Prise Zimt. Ich stampfe am  Ende einfach noch einmal mit einem Kartoffelstampfer durch das Mus. Wer keine Stücke mag, kann natürlich auch den Stabmixer bemühen.

    Dann rein in sterilisierte Gläser, Deckel drauf und auf den Kopf stellen. Wenn es Plopp macht ist es gut, habe ich gelesen. Dann ist das Mus schön lange haltbar. Wer ganz sicher gehen will, kann die Gläser auch noch einkochen, aber das war mir dann doch zuviel Gedöns. Von den vier Gläsern haben eh nur zwei den Morgen erlebt, denn lauwarm schmeckt das Mus mit der leichten Karamellnote zu gut. Vielleicht noch mit einer Kugel Vanilleeis, hmmm.


    Macht Ihr denn Euer Apfelmus selber oder zieht Ihr die gekaufte Variante vor? Gekauft schmeckt es ja nicht schlecht, aber selbstgemacht ist es sooo viel besser, also unbeding einmal ausprobieren (und außer der Schälerei geht es wirklich schnell)! Und die Apfelsaison hat ja noch nicht einmal angefangen!

    So, und für morgen habe ich heute schon fleißig gesammelt, gepanscht und probiert,  es wird schwarz und süß und glänzend!

    Freitag, 15. Juli 2011

    HEAFTG - Kräutersalz mediterran

    Ich werde zum Monats- oder sogar zum Quartalsblogger, ich merke es. An der Umsetzung des Planes, mit der Freiberuflichkeit etwas weniger zu arbeiten, hänge ich noch ein wenig :)

    Nun denn, dafür soll es jetzt eine Woche lang jeden Tag einen Post geben, und zwar Homemade, eatable and from the garden (HEAFTG) - bis zum nächsten Freitag. Jeden Tag versuche ich eine hübsche Leckerei aus dem fijnen Chaosgarten zusammenzubasteln, mal schauen ob das klappt. Zur Not werde ich eben abends köcheln, schnibbeln oder brutzeln und fiese Dunkelfotos anbieten...

    Los geht es heute mit lecker schnell gemachtem Kräutersalz. Das fijne Kräuterbeet wuchert entwickelt sich ganz prächtig und so kann man ganz entspannt ein paar dicke Kräuterbüschel schneiden. Mediterran ist es geworden mit Basilikum, Thymian, Oregano, Salbei und Estragon, aber hier kann jeder nach eigenem Geschmack mischen. Dazu noch ein paar essbare Blüten, der Farbe wegen.


    Alles abgezupft und fertig für den Mixer.


    Gut kleinmixen (oder mit dem Messer hacken, für Ausdauernde) und einfach mit grobem Meersalz gut durchmischen. Den Backofen auf 150 Grad Umluft heizen. Das Kräutersalz auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und im ausgeschalteten Backofen ca. 1 Stunde trocknen lassen.

    Dann sieht das in etwas so aus (oder vielleicht auch anders, es riecht auf jeden Fall großartig). Die Blüten haben sich im Mixer leider irgendwie neutralisiert, außer ein paar Mini-Ringelblumentupfern ist nix mehr übrig......


    Da mein Meersalz seehr grob war, habe ich alles im Mörser noch ein wenig zerkleinert und dann einfach in Gläschen abgefüllt. Geht doch ganz einfach, ist auf ganz viel draufzustreuen und ganz gut zum Mitbringen.


    Ich glaube die nächste Kombi wird irgendetwas mit Zitrone, hmmm, und Chilli? Oder mit extra viel Thymian? Herrlich, so kann es auch im Winter duftendes Kräuterhähnchen geben....

    Ich wünsche auf jeden Fall ein entspanntes Wochenende für alle Daheimgebliebenen, morgen soll ja endlich mal wieder die Sonne scheinen! Schön ist das doch!

    Samstag, 18. Juni 2011

    Sommer im Salat

    Endlich, die Woche ist geschafft (auch wenn es nur eine kurze war) und die erste Wochenendentspannung setzt endlich ein. Zwar macht die Sonne heute eine Pause, dafür freut sich der Garten über ein wenig Regen.

    Hier gab es heute als spätes Mittag- bzw. verfrühtes Abendessen geballte Blütenschönheit auf eigenem Salat. Mit eigener Mini-Gurke. Und (noch) zugekauften Tomaten (aber nicht mehr lange hoffe ich).


    Ein wenig unsicher war ich doch, als ich mir vor ein paar Tagen die erste Kapuzinerkressenblüten in den Mund gesteckt habe (bei der zweiten dann auch nach Entfernung der darin residierenden Ameisen), aber die Dinger schmecken toll! Ein wenig scharf und würzig und eben nach Kresse. Auf jeden Fall so, dass man sie zwischen Salat und Soße noch schön herausschmecken kann. Bei den Borretsch- und Schnittlauchblüten ist das mit dem Herausschmecken schon schwerer, aber sie sehen einfach zu gut aus. Blau im Salat hat man ja eher selten. Auf jeden Fall jetzt schon meine Entdeckung des Sommers, die Kapuzinerkresse, die zufrieden zwischen den Tomaten gedeiht. Sie wächst aber auch auf Balkonien prächtig und ist wirklich einfach zu ziehen.

    Dazu gibt es ein Fläschchen Chari Tee, der schönen Flasche konnte ich nicht widerstehen.


    Das Draußen-Trinken hat dann natürlich nicht geklappt (nahendes Unheil ist auf dem Foto ja schon zu erkennen). Egal, soll es doch regnen, ich vergnüge mich mit meinem neuen Buch und überlege schon einmal, wie die drohenden Zucchinimassen zu bewältigen sind. Tolle Anregungen dafür gibts übrigens hier.

    Oder ich kümmere mich endlich einmal um eine Buchhaltungssoftware, die auch auf dem Mac lauffähig ist, denn das ist leider nicht so einfach wie ich dachte.... uarrgg... jemand zufällig einen Tipp für mich?

    Mittwoch, 15. Juni 2011

    Homemade Erdbeerlimes

    Sehr klebrig und sehr lecker und sehr rot ist das Ergebnis des gestrigen Experiments, und zwar selbst gemachter Erdbeerlimes. Zugegebenermaßen bin ich weder ein Fan diese Getränkes noch schlürfe ich ihn regelmäßig, aber selbermachen wollte ich dann doch. Vielleicht habe ich es mit der Menge ein wenig übertrieben, aber die vorausschauende Hausfrau braucht ja schließlich Vorrat für die dunkle Jahreszeit.

    Die eigenen Ernte ist noch ein wenig dürftig exklusiv...


    ... und so wurde zugekauft. 1,5 Kilo waren es dann in geputztem Zustand.


    Die hübsche Pracht wird mit dem Stabmixer komplett püriert und mit 700ml Vodka, 400ml Zitronensaft und leicht abgekühltem Zuckerwasser gemischt. Für das Zuckerwasser einfach 400ml Wasser mit 600gr Zucker aufkochen. Wahnsinn, wie sich so viel Zucker in einer klaren Brühe verstecken kann....

    Das Rezept dazu habe ich hier gefunden, allerdings statt Zitronensaftkonzentrat echten Zitronensaft verwendet und die Menge auf 400ml reduziert. Das ganze ergibt gute drei Liter des herrlich klebrigen Gesöffts. Der Limes lässt sich schön gekühlt pur trinken oder mit Prosecco aufgießen. Zwei Fläschen stehen nun im Kühlschrank (naja, die eine ist schon ein wenig leerer as als auf dem Foto) und der Rest wartet im Tiefkühlfach in Plastikflaschen auf den Einsatz.

    Sonntag, 22. Mai 2011

    Erdbeeren, Rhabarber und Vanille

    ... sind in einen großen Topf gewandert und wurden zur ersten Marmelade in diesem Jahr verkocht. Erdbeeren und Rhabarber zu gleichen Teilen (jeweils 1kg) und dazu noch zwei schwarz klebrige Vanillestangen. Schwer lecker und schwer süß, obwohl "nur" der 2:1 Zucker zum Einsatz kam.


    Neun kleine Gläschen sind daraus geworden. Das erste Glas geht morgen direkt an die liebe Kollegin, als Dankeschön für die Nervennahrungsversorgung in der letzten Woche.


    Ansonsten bleibt, sich doch ein wenig über insgesamt fünf Minuten zarten Regen arg zu freuen und sich zu fragen, ob es eigentlich überall mehr geregnet hat als hier??? Naja, die Tomaten finden es auf jeden Fall dufte und wachsen ganz arg prächtig. Der zwei Wochen alte Rasen freut sich eher weniger, zumal seit drei Tagen aufgrund eines Pumpenschaden kein Tropfen Wasser mehr aus der Leitung kommt....

    Ansonsten ist ja jetzt Holunderzeit und ich würde zu gerne den Sirup selber kochen und nicht nur beim Schweden kaufen. In den Rezepten wird häufig Zitronensäure zugesetzt, damit entkalke ich normalerweise meinen Wasserkocher. Irgendwie finde ich das befremdlich. Hat jemand von Euch vielleicht ein erprobtes Rezept und mag es mir verraten? Das wäre fabulös!

    Donnerstag, 10. März 2011

    Jamie - frisch vom Kiosk

    Seit heute gibt es endlich auch das bisher nur in England erscheinende Jamie Oliver Magazin "Jamie" am Kiosk um die Ecke. Also zumindest in meinem Kiosk um die Ecke. Ich hoffe bei Euch auch, denn für 4,90 Euro gibt es es ein wirklich sehr ansprechendes erstes Heft mit dem Haupthema Italien.


    Das Heft ist aus einem schön griffigen, matten Papier, hat 130 Seiten und ist gut gefüllt mit Rezepten, Zubereitungstipps (z.B. Nudelteig) und Reportagen. Die zugehörige Website stellt hoffentlich nur eine Zwischenlösung dar, denn das ist noch nix. Zum Vergleich kann man sich ja einmal die englische Seite ansehen.

    Ich werde heute abend einmal tiefer eintauchen in das Heft. Besonders interessiert es mich, ob es hier "nur" zu einer Zweitverwertung von Rezepten aus den Büchern kommt oder ob es auch immer wieder neue Sachen zu entdecken gibt.

    Hat denn jemand von Euch das Heft vielleicht auch schon zuhause? Mich interessiert ja schon sehr, wie Ihr es findet?!

    Sonntag, 13. Februar 2011

    Neu entdeckt und lecker: Halloumi-Käse

    Salat finde ich ja ausgesprochen lecker. Und gesund. Und ein prima Büromittagessen. Im Winter in den kälteren Monaten gerne aber auch mit etwas Warmen obenauf. Oder nebendran. Obenauf hatte ich vor einigen Tagen hier probiert, einen Salat mit Halloumi-Käse. Unglaublich lecker. Der Käse war schön würzig und scharf angebraten, der Salat dazu absolut schmackofatz.

    Also, unbedingt nachmachen war angesagt. Und es ist gar nicht schwer und eine echte Bereicherung in der Salatküche. Wollt Ihr mal sehen?


    Halloumi-Käse gibt es abgepackt in gut sortierten Supermärkten oder direkt hier um die Ecke im türkischen Lebensmittelgeschäft. Der Käse wird ausgepackt und in nicht allzu dünne Scheiben geschnitten.


    Er schmeckt recht salzig und quitscht beim Kauen. "Roh" würde ich ihn dennoch nicht servieren, er gehört auf jeden Fall gebraten. Aus Olivenöl, Salz und Pfeffer, korsischen Kräutern und einer gehackten Knoblauchzehe wird eine Marinade angerüht. Ich bin sicher, hier kann man getrost experimentieren, wenn Ihr andere tolle Vorschläge habt, immer her damit!


    Dann den Käse vorsichtig in der Marinade wenden und ab damit in den Kühlschrank zum Durchziehen. Hier kann der Käse sicher auch ein bis zwei Tage abgedeckt liegen (oder auch länger, wer kennt sich da aus?). Ich entnehme dann einfach nur soviel, wie ich gerade für den Salat benötige.


    Der Käse wird scharf in einer Pfanne angebraten. Öl gebe ich nicht mehr hinzu, von der Marinade sollte ausreichend vorhanden sein. Irgendwie sieht der Käse auf den Fotos aus wie paniert, ist er aber nicht. Das tolle ist, dass er beim Braten seine Form behält und nicht, wie Ziegenkäse, sich in der Pfanne verläuft.


    Und dann rauf damit auf einen bunten Salat. Hier ein paar gemische Salatsorten mit Cocktailtomaten und einer Vinaigratte mit Feigenessig. Die leicht süße Soße passt prima zum scharfen Käse. Noch ein paar Sprossen obenauf und fertig.


    Und, kanntet Ihr den Halloumi-Käse schon? Wenn ja, wie bereitet Ihr ihn zu? Ich könnte ihn mir ja auch recht als vegetarisches Grillgut im Sommer vorstellen. Irgendwelche Geimtipps?

    Sonntag, 23. Januar 2011

    Von Beeren und Bären

    Wenn man sich entscheidet, total amerikanische Pancakes zum Frühstück zu backen, noch frische Heidelbeeren im Kühlschrank hat, um diese noch originaler zu machen, kann das eventuell auch danebengehen. Daneben meint dann im fijnen Fall auf den Bär des niegelnagelneuen Kapuzenpullis. Tragedauer bisher: 10 Minuten (oder einen 3/4 Pancake lang). Menno, eine richtig kleine Beerenbombe hat sich im Pancake versteckt.

    Und ab damit in die Wäsche. Oder eben Verwendung als Kampagnenmotiv gegen die Bärenjagd.


    Passt aber thematisch irgendwie zum heutigen, leicht blutigen Buchprogramm. Bis vor kurzem im Bett ausgelesen wurde dieses hier, gerade angefangen jenes hier und damit wohl jetzt auch Rückzug auf die Couch... oder vielleicht doch an die Nähmaschine? Hm, hier schon mal ein kleiner Teaser auf frühlingshafte Äpfelchen:


    Ach, und wer sich auch unter Beschuss begeben will, hier das Rezept für ganz unverschämt leckere Pancakes (es werden drei größere oder mehr als drei kleinere):

    100 gr Mehl mit 1 TL Backpulver, 1 EL Zucker und einer Prise Salz mischen. 100 ml Milch mit 1 Ei mischen und 20 gr zerlasene Butter dazugeben (Achtung, wenn die Butter zu heiß ist, stockt das Ei). Beide Mischungen zusammengeben und kurz verrühren, aber nicht zu stark. Dann nach Belieben Blaubeeren dazumischen (etwa 1 Hand voll) und die Pancakes in der Pfanne in eine wenig Butter backen. Dabei eine Seite erst fertigbacken und dann einmal umdrehen und fertigbacken. Yummi!

    Sorry, Bilder gab es aufgrund eigener Gefräßigkeit keine mehr....

    Sonntag, 16. Januar 2011

    Wenn man...

    ... einen ganz fabulösen Nachmittag mit den nettesten Menschen weit und breit verbringt, erst durch den Wald stapft und sich dann Kuchen und Prosecco schmecken lässt, ist das eines Geburtstages mehr als würdig.


    Neben den Carrot-Cupcakes und den Zimtschnecken der Kreuzberger Kaffeehausqueen gab es diesen Cheesecake. Ganz schön lecker, super schnell zsammengerührt und macht mit einer Haube aus Heidelbeeren mächtig was her. Absolut nachbackenswert!


    Und die Schokotarte der Madame Matmi war auch nicht zu verachten, herrlich schokoweich! Mein Zuckerspiegel ist nun enorm und außer einem hoffentlich spannenden Tatort wird hier nicht viel mehr passieren.

    Um der Frage von von Mme Ouvrage nachzukommen, ja, ich habe wirklich die ersten Kirschkerne in Säckchen vernähen können. Aber wie zur Hölle soll man denn fotografieren, wenn es dunkel ist, wenn man morgens aus dem Hause geht und abends in der Dunkelheit aus der Agentur wieder zurücktippelt. Hm...

    Außerdem werde ich mich in den nächsten Tagen ausgiebig mit meinem großartigen Geschenken beschäftigen. Ich glaube, ich habe noch nie so wundertolle und passende Dinge bekommen. Falls es vorhin im Prosecco- Kuchenrausch noch nicht richtig rüberkam, ich danke Euch ganz doll!

    Sonntag, 21. November 2010

    fijngebacken // Limette-Heidesand

    Gestern hatte ich schon eine Vorahnung, heute war sie da, die erste Backlust dieses Winters. Angeregt durch höfliches Nachfragen des besten Plätzchenabnehmers ("Die mit den Limetten, wann gibts die?") wurde heute vormittag die Produktion angestoßen. Hört sich schwer nach Masse an, ist es aber gar nicht. Alles völlig im Rahmen. Vielleicht hat jemand von euch ja Lust, die wirklich sehr sehr leckeren Limette-Heidesand-Plätzchen nachzubacken? Dann los, hier die wichtigsten Schritte zum Anschauen und Nachschlagen:

    1. 160gr Butter, 120g Puderzucker, 1 Prise Salz, das ausgekratze Mark einer Vanilleschote und die abgeriebene Schale einer unbehandelten Limette mit 250g Mehl zu einem Mürbeteig verkneten.


    Falls jemand noch einen Trick hat, wie das mit der Kitchenaid klappen soll, bitte her damit. Ich nehme hierfür das Handgerät und später noch die Hände. Ein super Adresse für tiptop frische und günstige Vanilleschoten zum Bestellen findet Ihr hier. Einzene Stangen im Laden zu kaufen ist ja ein recht teures Unterfangen. 


    2. Den Mürbeteig zu Rollen von ca. 3 cm Durchmesser rollen und in Folie gewickelt mindesten eine halbe Stunden in den Kühlschrank legen.


    3. Die Rollen mit Einweiß bepinseln und in Hagelzucker rollen, bis sie rundherum einigermaßen mit Zucker bedeckt sind. Dabei nicht zu fest drücken, sonst können sie auseinanderbrechen. 


    4. Aus den Rollen Stücke von ca. 1cm Dicke schneiden und mit ein wenig Abstand auf ein Backblech legen. Bei 170 Grad Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Immer einmal nachsehen, dass die Plätzchen nicht zu dunkel werden. 


    5. Während die Plätzchen auskühlen, wird die Glasur vorbereitet. Dazu von einer weiteren Limette Zesten reißen (mein Lieblingsgerät, der Zestenreißer), diese kleinhacken und in ein wenig Wasser ca. 2 Minuten köcheln lassen. Wenn man die Zesten nicht kleinhackt oder kocht, hat man später beim Plätzchen essen diese Fäden im Mund, und das ist nicht so richtig dolle..).


    Zesten über einem Sieb abgießen und mit 2 EL Aprikosenmarmeladen und dem Saft der ausgepressten Limette in einem Topf kurz köcheln lassen. Die Glasur dann mit einem Teelöffel (ich finde, das geht viel besser als mit einem Pinsel) auf die Plätzchen verteilen. Die süße Marmelade mit dem sauren Limettensaft ist sehr lecker und gibt den Plätzchen einen ganz besonderen Geschmack. Nun die Plätzchen noch trocknen lassen und gut wegpacken. Da die Lagerung bzw. das Stapeln aber durch die Marmelade ein wenig schwierig ist, am besten doch aufessen oder verschenken!


    Und, was meint Ihr? Nachbackenswert? Bei wem gibt es denn heute auch die ersten Plätzchen? Morgen gibt es übrigens einen zwei Minuten Adventsgebastel hier zu sehen, für alle Eiligen noch ohne Kranz. Bis dahin wünsche ich einen schönen Sonntag allerseits und lasst Euch von der Tristesse draußen nicht die Gemütlichkeit verderben!