Sonntag, 16. Januar 2011

Wenn man...

... einen ganz fabulösen Nachmittag mit den nettesten Menschen weit und breit verbringt, erst durch den Wald stapft und sich dann Kuchen und Prosecco schmecken lässt, ist das eines Geburtstages mehr als würdig.


Neben den Carrot-Cupcakes und den Zimtschnecken der Kreuzberger Kaffeehausqueen gab es diesen Cheesecake. Ganz schön lecker, super schnell zsammengerührt und macht mit einer Haube aus Heidelbeeren mächtig was her. Absolut nachbackenswert!


Und die Schokotarte der Madame Matmi war auch nicht zu verachten, herrlich schokoweich! Mein Zuckerspiegel ist nun enorm und außer einem hoffentlich spannenden Tatort wird hier nicht viel mehr passieren.

Um der Frage von von Mme Ouvrage nachzukommen, ja, ich habe wirklich die ersten Kirschkerne in Säckchen vernähen können. Aber wie zur Hölle soll man denn fotografieren, wenn es dunkel ist, wenn man morgens aus dem Hause geht und abends in der Dunkelheit aus der Agentur wieder zurücktippelt. Hm...

Außerdem werde ich mich in den nächsten Tagen ausgiebig mit meinem großartigen Geschenken beschäftigen. Ich glaube, ich habe noch nie so wundertolle und passende Dinge bekommen. Falls es vorhin im Prosecco- Kuchenrausch noch nicht richtig rüberkam, ich danke Euch ganz doll!

Freitag, 7. Januar 2011

Erkenntnisse 2011

Die Zeit rennt. Ruckzuck ist das neue Jahr schon wieder eine Woche alt. Hallo neuesJahr. Ich bin unglaublich gespannt, was Du so bringst!

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Die Erkenntnisse der ersten Woche 2011:

Wer sich in den freien Tagen angewöhnt, erst nach Mitternacht ins Bett zu gehen, hat ab dem 3. Januar morgens ein Problem. Uargh.

Meisenknödel heißen auf holländisch "Mezenbollen" und auf englisch "Fat Balls".

Wenn die Autowerkstatt anbietet, den defekten Außenspiegel "schwarz" zu machen, ist das nicht unbedingt eine steuerrelevante Aussage. Falls jemand also ein Auto mit einem silbernen und einem schwarzen Außenspiegel rumfahren sieht, kann er/sie gerne mal winken!

Manchmal (selten) wählt man nach der Arbeit den Weg durch die Fußgängerzone und lässt sich von einem Sale-Schild im Bekleidungsladen den Vertrauens locken (noch seltener) und irgendwie passt alles (!), was man anprobiert (eigentlich nicht möglich). Glücklicherweise wirklich nur reduzierte Teile, ähäm.

Wenn man sich hübsch genähte Täschchen mit Bügeleisenschmodder verschmiert, ist es wirklich Zeit für eine Reinigung. Verklebte Füllwattenreste auf dem Eisen ignorieren die "Kerze in Tuch"-Methode übrigens. Hiermit gehts aber garantiert.
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    Herzlichen Dank auch an die nette Leserin, welche den fijnen Blog zum Bastelwunder vorgeschlagen hat. Ein Bastelwunder ist man doch herzlich gerne! Dankeschön!

    So, und am Wochenende werde ich mir Gedanken machen, was man mit 10kg Kirschkernen so anstellen kann. Ein Ganzkörperwärmekissen käme mir bei diesem Schmuddelwetter sehr gelegen. Irgendwie hatte ich die Menge bei der Bestellung anders eingeschätzt :)

    Samstag, 18. Dezember 2010

    Weihnachtliches Innendrin

    Heute morgen gab es Glitzerschnee draußen. Ein seltenes Erlebnis in der Stadt. Jetzt zieht es langsam wieder zu und vielleicht gibt es später noch einmal Schnee. Das Auto steht nun seit über einer Woche und irgendwann werde ich es wohl wieder augraben müssen. Dauert noch.

    Im fijnen Heim wird es langsam kuschelig, auch wenn die Dekovorräte in diesem Jahr wohl nicht zum vollen Einsatz kommt. Die Kugel aus Bauernsilber in Buchs sind auf jeden Fall neu dazugekommen:


    Das Reh in Moss darf natürlich auch nicht fehlen. Und ja, es wird gelüftet :)


    Ein paar Kugeln am zwei Haselzweigen, in diesem Jahr statt Weihnachsbaum


    Und seit gestern abend endlich fertig, Birkenstämmchen mit Teelichtern im weißen Feuerkorb vom Schweden. Meine Lieblingsdeko in diesem Jahr. Auch wenn die Beschaffung und Herstellung mit ein wenig Schweiß, einigen Schrammen und einem geschredderten Akkubohrer verbunden war, das war es wert.


    So, und nun bräuchte ich nur noch ein paar fleißige Wichtelein, die das Chaos im Arbeitszimmer flink beseitigen :)

    Donnerstag, 16. Dezember 2010

    Petra in der Stadt

    Heute abend beständiges Beobachten der angekündigten Schneemengen. Verursacht durch Tief Petra. Bisher nicht schlecht, aber so richtig dolle ist das ja noch nicht.


    Ich bin gespannt, ob es die Fahrbahn wohl noch schafft, schön weiß zu werden. Vorhin ein Stadwinter-Ausflug zur Packstation mit Wanderstiefeln, da bleiben wenigstens die Füße warm. Das seit gestern anhaltende Kopfgewitter konnte er aber auch nicht vertreiben.

    Ansonsten fleißiges Nähen in den letzten Zügen, denn ab morgen abend schließt das fijne Lädchen bis nach Weihnachten. Dann vielleicht auch wieder etwas mehr Leben hier und außerhalb der Nähmaschine. Doch davor stehen noch zwei Dutzend Bestellungen, alle natürlich ungenäht. Puh. Endspurt. Mit Petra, die gerade wieder nahezu schneefrei schwächelt. Und bei Euch da draußen so?

    UPDATE FREITAG MORGEN: Jetzt mit Sonne, schööön!

    Mittwoch, 24. November 2010

    fijne Zugabe

    Nur ein kleiner morgendlicher Post zum etwas nasskalten Mittwoch. Ab heute gibt es für alle Bestellungen im fijnen Lädchen mit einem Warenwert von über 20 Euro eine schnieke Filzwolke zum Anhängen mit obenauf bzw. innenrein ins fijne Paket!

    Montag, 22. November 2010

    Advent II / Zwei-Minuten Adventsgebastel

    Nachdem das Frollein gestern den passendes Begriff "Adventsrinde" in Spiel gebracht hat, gibt es heute also "Adventsscheiben". Und zwar die schnellsten überhaupt. Los gehts:

    1. Vier Baumscheiben (hier ist es Birke, habe ich im Pflanzenladen gefunden) besorgen. Der Durchmesser ist eigentlich egal, sollte nur irgendwie zur Kerze passen. Also kleine Baumscheibe > kleine Kerze, große Baumscheibe > große Kerze.


    2. Vier Kerzen draufstellen. Den Vorschlag von Katrin fand ich super, nämlich von unten einen Nagel durchzuschlagen. So hat man einen festen Piekser und stabile Kerzen. Heißkleber fällt für solche Basteleien weg, denn die Kerze müssen ja hin und wieder ausgewechselt werden.


    3. Und jetzt das Moos. Einfach eine Mooswurst zurechtzupfen und um die Kerze rum drappieren. Wichtig beim Moos in Verbindung mit Kerzen ist, dieses regelmäßig gegen frisches auszutauschen. Es trocknet doch relativ schnell und dann kann es brenne. Denke ich.


    4. Und nun eine hübsche Reihe bilden. Wer es sehr schlicht mag, ist jetzt eigentlich schon fertig. Ich könnte mir die Adventsscheiben übrigens auch als Tischdeko fürs Weihnachtsessen gut vorstellen. Es muss ja nicht immer der silberne Lüster sein...


    5. Und jetzt ein wenig optionale Opulenz. Wer möchte kann die Kerzen noch mit einer Kordel umwickeln und im Moos ein paar Minikugeln versenken. Dafür darf man dann eventuell noch eine Extra-Minute veranschlagen :)

    Sonntag, 21. November 2010

    fijngebacken // Limette-Heidesand

    Gestern hatte ich schon eine Vorahnung, heute war sie da, die erste Backlust dieses Winters. Angeregt durch höfliches Nachfragen des besten Plätzchenabnehmers ("Die mit den Limetten, wann gibts die?") wurde heute vormittag die Produktion angestoßen. Hört sich schwer nach Masse an, ist es aber gar nicht. Alles völlig im Rahmen. Vielleicht hat jemand von euch ja Lust, die wirklich sehr sehr leckeren Limette-Heidesand-Plätzchen nachzubacken? Dann los, hier die wichtigsten Schritte zum Anschauen und Nachschlagen:

    1. 160gr Butter, 120g Puderzucker, 1 Prise Salz, das ausgekratze Mark einer Vanilleschote und die abgeriebene Schale einer unbehandelten Limette mit 250g Mehl zu einem Mürbeteig verkneten.


    Falls jemand noch einen Trick hat, wie das mit der Kitchenaid klappen soll, bitte her damit. Ich nehme hierfür das Handgerät und später noch die Hände. Ein super Adresse für tiptop frische und günstige Vanilleschoten zum Bestellen findet Ihr hier. Einzene Stangen im Laden zu kaufen ist ja ein recht teures Unterfangen. 


    2. Den Mürbeteig zu Rollen von ca. 3 cm Durchmesser rollen und in Folie gewickelt mindesten eine halbe Stunden in den Kühlschrank legen.


    3. Die Rollen mit Einweiß bepinseln und in Hagelzucker rollen, bis sie rundherum einigermaßen mit Zucker bedeckt sind. Dabei nicht zu fest drücken, sonst können sie auseinanderbrechen. 


    4. Aus den Rollen Stücke von ca. 1cm Dicke schneiden und mit ein wenig Abstand auf ein Backblech legen. Bei 170 Grad Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Immer einmal nachsehen, dass die Plätzchen nicht zu dunkel werden. 


    5. Während die Plätzchen auskühlen, wird die Glasur vorbereitet. Dazu von einer weiteren Limette Zesten reißen (mein Lieblingsgerät, der Zestenreißer), diese kleinhacken und in ein wenig Wasser ca. 2 Minuten köcheln lassen. Wenn man die Zesten nicht kleinhackt oder kocht, hat man später beim Plätzchen essen diese Fäden im Mund, und das ist nicht so richtig dolle..).


    Zesten über einem Sieb abgießen und mit 2 EL Aprikosenmarmeladen und dem Saft der ausgepressten Limette in einem Topf kurz köcheln lassen. Die Glasur dann mit einem Teelöffel (ich finde, das geht viel besser als mit einem Pinsel) auf die Plätzchen verteilen. Die süße Marmelade mit dem sauren Limettensaft ist sehr lecker und gibt den Plätzchen einen ganz besonderen Geschmack. Nun die Plätzchen noch trocknen lassen und gut wegpacken. Da die Lagerung bzw. das Stapeln aber durch die Marmelade ein wenig schwierig ist, am besten doch aufessen oder verschenken!


    Und, was meint Ihr? Nachbackenswert? Bei wem gibt es denn heute auch die ersten Plätzchen? Morgen gibt es übrigens einen zwei Minuten Adventsgebastel hier zu sehen, für alle Eiligen noch ohne Kranz. Bis dahin wünsche ich einen schönen Sonntag allerseits und lasst Euch von der Tristesse draußen nicht die Gemütlichkeit verderben!