Montag, 9. August 2010

Tusch und Feuerwerk

... für die fijne Verlosung anlässlich des ersten Bloggeburtstages. Da Mister Boy gerade urlaubsbedingt verhindert ist, hat sich Herr Random.org netterweise angeboten, die Ziehung der Gewinnerin zu übernehmen. Mister Boy lässt aber freundlich grüßen!

Und das fijne Schminktäschchen geht an die Nummer:

Nach doppelter Rückprüfungszahlung durch den fijnen Herren, müsste das Frau magentamiri sein. Herzlichen Glückwunsch und her mit Deiner Adresse (Mail im Profil), dann macht sich das Täschchen ruckzuck auf die Reise!

Samstag, 7. August 2010

Neue Mäppchen braucht die Frau

... und deshalb geht es munter weiter mit der Kombi Jeans + Vintage-Spitze + antiker Wäscheknopf. Diesmal als Mäppchen, apfelfrisch in grün. 


Und für das totale Äpfelchen-Gefühl, gibt es innen auch noch welche...


Ach ja, und manchmal weist man sich selber recht unsanft darauf hin, dass Frau den Arbeitsplatz zwischendurch immer mal wieder in Ordnung bringen und nicht 8 Projekte gleichzeitig (und vor allem in Lagen) dort stapeln sollte. Denn es ist ein wenig ärgerlich, wenn man beim Zuschnitt die bereits zugeschnittenen und mit Vlieseline versehenen Teile auch noch einmal beschneidet, weil sie unter dem Stoff liegen.... ummmpf....


Deshalb wird jetzt erst einmal wieder Material an die dafür vorgehenen Plätze zurückgeräumt. Problematisch ist es nur, dass so einigen Dingen ein festes Plätzchen fehlt. Beispielsweise den beiden Riesenkartons Verpackungsmaterial, die gestern eingetrudelt sind. Die fijnen Dinge sollen ab jetzt hübsch und stabil verpackt bei ihren neuen Besitzern eintrudeln, und nicht mehr in den dünnen Papierumschlägen. Hm, ich sollte eine Zwischenetage einziehen, so eine Art Deckenlager. Vielleicht würde dort auch noch das ein oder andere Stöffschen ein Plätzchen finden ....

Was gibt es sonst noch Neues? Nicht viel, außer den ersten eigenen Salatgurken und zwei Köpfen Wirsing. Ich finde es absolut toll, dass das selbstgeerntete Gemüse nach dem Aufschneiden so "professionell" aussieht. Keine Ahnung, was ich erwarte, aber ich bin immer wieder erleichtert, dass es in der Gurke nach Gurke aussieht und der Wirsing auch innen als solcher eindeutig erkennbar war :)

Auf der Fensterbank wächst auf jeden Fall schon wieder Nachschub, unter anderem Pak Choi. Mal schauen, ob da auch so etwas herauskommt...Ansonsten bräuchte ich in den nächsten Tagen ein wenig Glück, wenns geklappt hat, werde ich natürlich Bericht erstatten!


Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch, und, nicht vergessen, bis morgen abend ist der Lostopf noch zu bespringen!

Mittwoch, 4. August 2010

Hip hip hurra, der fijne Blog wird eins!

Alle guten Dinge sind drei, und deshalb gibt es heute drei echte, erste Bloggeburtstage zu feiern. Ich kann es kaum glauben, dass die liebe Caro von sodapop auch genau vor einem Jahr das Abenteuer Blog begonnen hat. Und auch Steffi zeigt uns genau seit einem Jahr tolle Leckereien und geheimste Geheimtipps in Hamburg.


Ich hatte keine rechte Ahnung, was mich bei der Bloggerei erwartet und bin heute, nach einem Jahr aktiver Schreiberei, sehr glücklich und zufrieden mit den fijnen Dingen. Na ja, zufrieden mit einem Hirn voller Ideen und halbangefangener Projekte, aber seit gestern abend immerhin mit einem aufgeräumten Schreibtisch.

Besonders freue ich mich über den tollen Austausch hier im Blog und anderswo, ob es über Kommentare, Mails oder sogar zwischen echten Kaffeetassen ist. Was bin ich gespannt, was die nächsten zwölf Monate so bringen. Hach, ich freu mich drauf!

Und weil es zum Geburtstag ja auch immer irgendwie Geschenke geben soll, könnt Ihr das niegelnagelneueste fijne Schminktäschchen gewinnen. Heute ganz frisch entschlüpft, aus schnieke Jeans, japanischem Leinen und hübscher Spitze. Gaaanz klassisch also!



Wer mag, bis Sonntag abend, 19 Uhr, ist der Lostopf offen!

Dienstag, 3. August 2010

Manchmal muss das halt sein

Lust auf ein sportliches Tänzchen?

Einzelstücke

Das Motto von gestern abend lautete eindeutig: Einzelstück. Geerntet wurde eine Karotte (eine wunderchöne Karotte wohlgemerkt), eine rote Beete und ein Wirsing.



Zur Erläuterung, es gibt nur zwei Karotten in Garden State. Jetzt halt nur noch eine. Falls jemand ein Schmackofatzrezept für eine Karotte liefern kann, wir sind noch am überlegen, wie wir sie gebührend feiern.

Genäht wurde noch eine Pixibuchhülle mit tollem rosa Märchen-Webband und eine mit hellblauem Webband. Auch erst einmal Einzelstücke, bis ich Nachschub des niedlichen Webbanden ergattert habe. Trotzdem in den nächsten Tagen im fijnen Lädchen zu haben. Wenn ich denn mal anständige Fotos hinbekomme.


Was sonst noch so passiert? Wenig Schlaf durch Unter-der-Woche-Geburtstag der WG obendrüber, zwei Besichtigungen von potentiellen Pachtgärten für mehr Karotten im nächsten Jahr (skurril sage ich nur), nette Erwähnung der fijnen Täschchen hier und schon wieder zu viele Zucchini für den Eigenverbrauch. Also morgen wohl wieder kochen für die lieben Kollegen. Beim letzten Mal gab es Susannes leckere Senfsahnesoße, für morgen bin ich noch etwas ratlos...  muss wohl noch einmal dieses hübche Büchlein befragen, das sich seit neuestem im fijnen Haushalt befindet.

Sonntag, 1. August 2010

fijne Tasche 2.0

Im letzten Jahr habe ich unzählige dieser fijnen Schultertaschen genäht. Für mich war es immer erstaunlich, wie gut die Taschen den Menschen gefallen und dieser sogar bereit waren, geduldig auf die Fertigstellung zu warten und meine Arbeitszeit zu entlohnen. Ging Euch das auch so bei Euren ersten Verkäufen? Diese Mischung aus Erstaunen und Freude, dass die eigenen Sachen auch anderen gefallen?


Den Taschenschnitt habe ich im letzten Jahr in meinem ersten Nähkurs gemeinsam mit einer Schneidermeisterin ausgetüftelt. Hin- und herüberlegt, Papierschablonen und Schlaufenlängen ausprobiert und am Ende das erste Musterteil genäht. Vielleicht zeige ich es Euch irgendwann einmal. In der Mitte dieser ersten Tasche prangt eine Riesennaht, weil ich die Teile falsch zugeschnitten habe :)

Ich wollte gerne eine schlichte Tasche haben, die ich sowohl ins Büro als auch abends oder zum Einkaufen mitnehmen kann. Am liebsten aus einem etwas schlichteren Stoff außen und irgendetwas knalligem innen.


Den Grundschnitt habe ich seitdem nicht mehr verändert, dafür an den Innentaschen optimiert und die Festigkeit der Träger verstärkt. Jetzt kann ich mit Sicherheit versprechen, dass die Tasche sowohl Wochenendeinkäufe als auch Macbooks unbeschadet transportieren kann.

Die neuen Besitzer sind mit Ihren Taschen (soweit bekannt) sehr glücklich und manchmal ist es sogar nicht bei einem Modell geblieben. Mittlerweile tummeln sich die Taschen sogar in den Metropolen dieser Republik :) Der Beweis....

Besonders wertvoll sind Verbesserungsvorschläge und Wünsche, über die ich mich immer freue und versuche, diese bei den nächsten Modellen einzuarbeiten. Und so ist mittlerweile die fijne Tasche Version 2.0 entstanden, mit duften neuen Features!

Hier erst einmal ein Sommermodell aus einem schlichten Leinenbaumwollstoff, dank Schaufensterpüppchen auch nahezu "lebensecht":


Und noch einmal drehen.... dankeschööön


Innen auf der einen Seite bestückt mit einer Doppeleinstecktasche für Handy & Co. , auf der anderen Seite die schöne, große Reißverschlusstasche, die auch die schicken Lang-Portemonnaies schluckt.


Um wem die Reißerschluss-Innentasche noch nicht reicht, der kann ab jetzt die ganze Tasche oben zusätzlich mit einem Magnetverschluss verschließen.


Zusätzlich gibt es auf Wunsch noch einen herausnehmbaren Boden aus einem festen Kunststoff, natürlich aus Futterstoff umnäht. Etwas unschlüssig bin ich noch, ob ein eingenähtes Schlüsselband mit Karabiner helfen kann, den eigenen Schlüssel schneller aus der Tasche herauszufischen.

Was meint Ihr, was braucht eine Tasche denn unbedingt, um zum treuen Begleiter durch den Tag zu werden? Oder was zum Beispiel geht denn gar nicht? Ich verstehe beispielsweise diese Taschen mit den ultrakurzen Henkeln nicht, die dann in der Achselhöhle transportiert werden. Abgesehen davon, dass da nichts hineinpasst, fände ich das irgendwie unangenehm. Von der Außenwirkung einmal abgesehen.

Also, was braucht sie Eurer Meinung nach, die perfekte Tasche?

Ein Lebenszeichen oder: eine Aprikosenwähe

Vielen Dank für Eure lieben Nachfragen, ja, ich lebe noch, nein, ich habe mir beim Unkrautjäten nicht in den Fuß gehackt. Seit ein paar Wochen versuche ich vergeblich, eine Balance zwischen Job, Nähen, Gemüse und umgebenden Menschen zu halten. Leider fordert der Job im Moment arg, und dann bleibt die Nähmaschine einfach mal stehen. Oder wird eben nur bei Bestellungen angeworfen.

Sehr froh bin ich momentan um den regelmäßigen Regen, denn tägliches Gießen wäre aktuell eher schwierig. Dennoch gab es gesten morgen fleißiges Rechen und Pflanzen (Salat geht ja immer) und das Buddeln nach den ersten Kartoffeln. Danach waren die Fingernägel schwarz und das Grinsen breit. Eine "normale" Kartoffel gab es und ein paar kleine "Blaue Schweden".  Leider hat der Kartoffelkäfer den Pflanzen ziemlich zugesetzt, so dass die Ernte eher klein ausfällt. Dennoch hat es gereicht, um große Pläne fürs nächste Jahr zu schmieden. Hier zum Beispiel gibt es "bunte Mischungen" an Saatkartoffeln.

Und weil heute Sonntag ist und Schüsselrührerei mich immer irgendwie entspannt, gibt es heute zum Kaffee eine Aprikosenwähe. Und zwar für mich ganz alleine. Also nicht die ganze Wähe, aber da der fijne Herr aushäusig ist, habe ich einen Sonntagskaffee mit mir alleine auf dem Balkon genossen. Naja, die neue Kraut & Rüben durfe auch mit, denn also Gemüsegärtner muss man die ja lesen, oder?


Falls noch jemand eine kleine Leckerei zum Kaffee sucht, hier die schnelle und ganz schön leckere Wähe.

Was man für den Teig braucht:
125 gr Magerquark
40 gr Butter
90 gr Mehl
3/4 TL Backpulver
2 flache EL Zucker

Was man für den Belag braucht:
400 gr Aprikosen (ich hatte leckere, kleine Zuckeraprikosen)
evtl. 2 EL Amaretto zum Marinieren
1 EL Puderzucker

Was man für den Schmandguss braucht:
100 gr Schmand
1 Ei
1 EL Zucker
25 gr zerbröselte Amarettini

Für den Teig die Zutaten mit dem Handrührer verkneten und zu einer Kugel formen. In Folie einwickeln und 30 Minuten in den TK legen.

Die Aprikosen mit kochendem Wasser überbrühen und mit kaltem Wasser abschrecken. Angeblich kann man jetzt die Haut abziehen. Ging bei mir gar nicht, deshalb habe ich sie einfach dünn abgeschält. Halbieren und Stein herausnehmen und mit Amaretto und Puderzucker marinieren.

Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Teig aus dem TK holen und auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten. In eine gefettete 26 cm-Tarte-Form legen und einen Rand formen. Zerbröselte Amarettini darauf verteilen, Aprikosen auflegen und den Schmanduss (einfach alle Zutaten zu einem glatten Guss verrühren) darauf gießen.

Im Ofen braucht die Wähe ca. 25 Minuten. Eventuell kann man noch den Teig mit einer Gabel einstechen, bei mir war er noch ein wenig "feucht", war aber ok. Geht schnell, braucht keine exotischen Zutaten und schmeckt sehr gut. Am besten lauwarm!

Und ich verspreche, ab morgen gibt es auch wieder Genähtes hier zu sehen! Einen schönen, entspannten Sonntag wünsche ich Euch da draußen!