Diese Woche beim Schweden mal wieder bei einer Produktverpackung nicht widerstehen können. Fisch in der Tube, yihaaa...
Und passend zum Fisch gibt es hier zugehörige Wallpapers in schicken Farben für alle erdenklichen Formate... ich glaube, das Türkis wird demnächst mein iPhone schmücken. Oder doch orange? Alle soo hübsch (via hier) ...
Mittwoch, 8. Juni 2011
Montag, 6. Juni 2011
Pflanzenschildchen selbstgemacht
Wie haltet Ihr es denn mit Euren Blümchen, gebt Ihr Ihnen Namen oder haben Sie vielleicht schon welche? Die "normalen" Balkonblumen bleiben bei mir, trotz aller Zuneigung, normalerweise namenlos. Am ehesten kommt mir da noch ein "hübscher Lavendel" oder "braves Kraut mit den vielen rosa Blüten" über die Lippen.
Anders verhält es sich mit dieser hübschen Lieferung aus der Staudengärtnerei Gaissmyer. Sechs Teeminzen und ein Töpfchen Zitronenverbene.
Die Minzen lassen sich äußrlich kaum unterscheiden und riechen ganz verführerisch. Also müssen Schildchen mit den hochherrschaftlichen Namen wie Kentucky Minze und Englische Grüne her. Für das Kräuterbeet im Garten habe ich kürzlich schon die ersten Schildchen gebrochen und beschriftet, und zwar aus Schieferplatten. Die käuflich zu erwerbenden Plastikstecker sind zwar günstig und sicher auch sehr praktisch, aber wenn es ein bisschen hübsch zugehen soll auf Balkonien oder der Fensterbank doch eher untauglich.
Ziemlich gut finde ich ja diese Idee des "Eisessens gegen das Vergessen", aber vielleicht eher für Aussaaten geeignet als in größere Töpfe. Diese hier finde ich prima, aber der Preis und das Nicht-Vorhandensein eines Manufactums in der Heimat sprechen dagegen. Aber Selbermachen geht auch ganz einfach, und zwar aus einer Schieferplatte (meine beiden habe ich im Hinterhof bei uns gefunden, scheinen bei irgendeinem Sturm vom Dach gefallen zu sein) und einem Holzstab oder einem dünnen Bambusstöckchen.
Ich zeige Euch hier die Variante mit dem angeklebten Stiel, im Garten habe ich ein Loch durch die Platten gebohrt und sie sozusagen "aufgespießt". Schiefer lässt sich ziemlich gut brechen und dann mit einer Zange runherum in Form bringen.
Dabei muss man aber nicht zu akurat arbeiten, irgendwie siehts nachher rund aus, auch wenns eckig ist (äh ja). Und dann ran an die Namen mit einem weißen Edding. Dabei immer nach der glatteren Seite schauen, da schreibt es sich viel besser.
Dann einfach mit einer ordentlichen Portion Heißkleber ein Stäbchen drangeklebt und ab damit ins Töpchen.
Und hier also die Balkonvariante mit angeklebtem Schaschlik-Spieß (hübsch nassgeregnet, denn das Gewitter kam dann gestern doch noch).
Oder alternativ die Gartenlösung mit Loch und Bambusstab. Diese Schildchen stehen etwas flacher und erinnern mich an botanische Gärten oder so ähnlich. Fehlen nur die wilden lateinischen Namen...
Falls Ihr als auch tätig werdet in der Beschriftung Eurer Gewächse, lasst es mich wissen, ich bin neugierig und hätte noch jede Menge unbeschriftete Töpchen...
Anders verhält es sich mit dieser hübschen Lieferung aus der Staudengärtnerei Gaissmyer. Sechs Teeminzen und ein Töpfchen Zitronenverbene.
Die Minzen lassen sich äußrlich kaum unterscheiden und riechen ganz verführerisch. Also müssen Schildchen mit den hochherrschaftlichen Namen wie Kentucky Minze und Englische Grüne her. Für das Kräuterbeet im Garten habe ich kürzlich schon die ersten Schildchen gebrochen und beschriftet, und zwar aus Schieferplatten. Die käuflich zu erwerbenden Plastikstecker sind zwar günstig und sicher auch sehr praktisch, aber wenn es ein bisschen hübsch zugehen soll auf Balkonien oder der Fensterbank doch eher untauglich.
Ziemlich gut finde ich ja diese Idee des "Eisessens gegen das Vergessen", aber vielleicht eher für Aussaaten geeignet als in größere Töpfe. Diese hier finde ich prima, aber der Preis und das Nicht-Vorhandensein eines Manufactums in der Heimat sprechen dagegen. Aber Selbermachen geht auch ganz einfach, und zwar aus einer Schieferplatte (meine beiden habe ich im Hinterhof bei uns gefunden, scheinen bei irgendeinem Sturm vom Dach gefallen zu sein) und einem Holzstab oder einem dünnen Bambusstöckchen.
Ich zeige Euch hier die Variante mit dem angeklebten Stiel, im Garten habe ich ein Loch durch die Platten gebohrt und sie sozusagen "aufgespießt". Schiefer lässt sich ziemlich gut brechen und dann mit einer Zange runherum in Form bringen.
Dabei muss man aber nicht zu akurat arbeiten, irgendwie siehts nachher rund aus, auch wenns eckig ist (äh ja). Und dann ran an die Namen mit einem weißen Edding. Dabei immer nach der glatteren Seite schauen, da schreibt es sich viel besser.
Dann einfach mit einer ordentlichen Portion Heißkleber ein Stäbchen drangeklebt und ab damit ins Töpchen.
Und hier also die Balkonvariante mit angeklebtem Schaschlik-Spieß (hübsch nassgeregnet, denn das Gewitter kam dann gestern doch noch).
Oder alternativ die Gartenlösung mit Loch und Bambusstab. Diese Schildchen stehen etwas flacher und erinnern mich an botanische Gärten oder so ähnlich. Fehlen nur die wilden lateinischen Namen...
Falls Ihr als auch tätig werdet in der Beschriftung Eurer Gewächse, lasst es mich wissen, ich bin neugierig und hätte noch jede Menge unbeschriftete Töpchen...
Sonntag, 5. Juni 2011
Die Wiese und der Weg, auch irgendwie handmade...
Erst einmal ein großes Dankeschön für Eure tollen Holundertipps! Wenn ich nun noch gewusst hätte, dass die Holunderblüte nicht darauf wartet, bis ich endlich Zeit zum Pflücken habe, wäre das auch was geworden mit dem selbstgemachten Sirup und mir. Nun sind irgendwie schon die ersten Holunderbeeren am Baum und die Sirupflaschen noch leer. Nun gut, dann also doch beim Schweden kaufen und im nächsten Jahr einen neuen Versuch unternehmen. Aber dann weiss ich immerhin, wie es geht, und Zitronensäure hab ich nun auch im Schrank.
Wenn man nach einem herrlichen Balkonfrühstück in bester Gesellschaft gewitterbedingt (da kommt noch was, ich bin ganz sicher) einen Sonntagnachmittag ausnahmsweise zuhause und nicht in der Erde wühlend verbringt, kommt man auch endlich einmal dazu, die Bilder der letzten vier Wochen zu sortieren. Denn es gibt im Garten nun (ich glaube es noch immer kaum) eine richtige Wiese ohne Brombeeren, Baumstümpfe und Efeufallen und obendrauf noch einen schnieke Weg. Mit Steinen am Rand und herrlich waldigem Rindenmulch innendrin!
Vorgestern konnte ich endlich das erste Mal mähen (ganz ohne Benzin und Strom, mit einem tollen Hand- bzw. Spindelrasenmäher) und danach sogar ein Fast-Schläfchen im Liegestuhl halten. Das mag ja irgendwie banal klingen, aber ich fands herrlich und werde nicht müde, die dreckigen Füße durchs unwirklich grüne Gras zu schieben. Wenn man mal bedenkt, wie es noch vor gut vier Wochen aussah....
Das ganze obere Erdreich musste "abgeschält" und die Baumstümpfe mit einem Bagger entfernt werden. Auch den Boden haben sie mit dem Bagger durchwühlt, weil er wegen der Trockenheit zu fest für die Fräse war (leider haben die fleißigen Männer den Bagger wieder mitgenommen, der war schon irgendwie ziemlich cool - sage ich sogar als Mädchen).
Als ich abends in den Garten kam, habe ich schon einen ziemlichen Schreck bekommen, aber nachdem wir es am nächsten Tag gemeinsam "planiert" haben, war es schon besser. Wenn auch ziemlich grau.
Finanzbedingt endete hier dann auch die Hilfe der Baggermänner und es ging an den handmade-Wegebau. An verschiedenen Stellen sind wir ja, neben den 50 Waschbetonplatten, auch auf Ansammlungen von Natursteinen gestoßen, die nun ordentlich ausgebuddelt und für die Wegbegrenzung genutzt wurden. Es hat auch fast komplett gereicht, zwei Kofferraumladungen Steine habe ich beim Steinhändler des Vertrauens noch "nachgeshoppt", dann hats gepasst. Auf dem Weg liegt übrigens ein Unkrautvlies, damit die in der Erde schlummernen Brombeeren nicht doch irgendwann wieder grüßen.
Hier seht Ihr auch schon die ersten Grashalme sprießen (tolle Idee, bei der Trockenheit eine Wiese einzusäen, welche die ersten drei Wochen nicht austrocknen darf).Wenn Ihr übrigens Fragen zur Rasensaat habt, kann ich die Beratung hier sehr empfehlen, denn der antwortende Experte heisst wirklich und wahrhaftig Rainer Wiese...
Aber die Wasserverschwendung hat sich wirklich gelohnt, es ist (bis auf ein paar kahle Stellen, aber das wird schon auch noch) eine echte Wiese und ein echter Weg. Hier noch ohne Rindenmulch...
... und nun mit. Jetzt fehlen nur noch ein paar Gänseblümchen und ein hübscher Kaffeetisch unter dem Apfelbaum (ok, die Hecke zur Frau Nachbarin und ihrem Maschendrahtzaun könnte vielleicht auch über Nacht noch dicht und hoch werden) und dann wird das doch richtig schnuckelig.
Für das wilde Getier und Frau Natter stehen im hinteren Teil des Gartens noch jede Menge hohe Gräser und Altholzhaufen, ich bin mir auch sicher, das bleibt noch ein lange Weile so... Und wenn es jetzt noch ein paar Tage regnen würde, dann könnte ich auch endlich den nächsten Gartenteil in Angriff nehmen, denn ein Staudenbeet soll auch noch her. Aber dafür muss ich erst mal wieder grabenund graben und graben und graben und das klappt bei der Trockenheit so gar nicht. Nun denn, dann mähe ich halt erst einmal weiter :)
Wenn man nach einem herrlichen Balkonfrühstück in bester Gesellschaft gewitterbedingt (da kommt noch was, ich bin ganz sicher) einen Sonntagnachmittag ausnahmsweise zuhause und nicht in der Erde wühlend verbringt, kommt man auch endlich einmal dazu, die Bilder der letzten vier Wochen zu sortieren. Denn es gibt im Garten nun (ich glaube es noch immer kaum) eine richtige Wiese ohne Brombeeren, Baumstümpfe und Efeufallen und obendrauf noch einen schnieke Weg. Mit Steinen am Rand und herrlich waldigem Rindenmulch innendrin!
Vorgestern konnte ich endlich das erste Mal mähen (ganz ohne Benzin und Strom, mit einem tollen Hand- bzw. Spindelrasenmäher) und danach sogar ein Fast-Schläfchen im Liegestuhl halten. Das mag ja irgendwie banal klingen, aber ich fands herrlich und werde nicht müde, die dreckigen Füße durchs unwirklich grüne Gras zu schieben. Wenn man mal bedenkt, wie es noch vor gut vier Wochen aussah....
Das ganze obere Erdreich musste "abgeschält" und die Baumstümpfe mit einem Bagger entfernt werden. Auch den Boden haben sie mit dem Bagger durchwühlt, weil er wegen der Trockenheit zu fest für die Fräse war (leider haben die fleißigen Männer den Bagger wieder mitgenommen, der war schon irgendwie ziemlich cool - sage ich sogar als Mädchen).
Als ich abends in den Garten kam, habe ich schon einen ziemlichen Schreck bekommen, aber nachdem wir es am nächsten Tag gemeinsam "planiert" haben, war es schon besser. Wenn auch ziemlich grau.
Finanzbedingt endete hier dann auch die Hilfe der Baggermänner und es ging an den handmade-Wegebau. An verschiedenen Stellen sind wir ja, neben den 50 Waschbetonplatten, auch auf Ansammlungen von Natursteinen gestoßen, die nun ordentlich ausgebuddelt und für die Wegbegrenzung genutzt wurden. Es hat auch fast komplett gereicht, zwei Kofferraumladungen Steine habe ich beim Steinhändler des Vertrauens noch "nachgeshoppt", dann hats gepasst. Auf dem Weg liegt übrigens ein Unkrautvlies, damit die in der Erde schlummernen Brombeeren nicht doch irgendwann wieder grüßen.
Hier seht Ihr auch schon die ersten Grashalme sprießen (tolle Idee, bei der Trockenheit eine Wiese einzusäen, welche die ersten drei Wochen nicht austrocknen darf).Wenn Ihr übrigens Fragen zur Rasensaat habt, kann ich die Beratung hier sehr empfehlen, denn der antwortende Experte heisst wirklich und wahrhaftig Rainer Wiese...
Aber die Wasserverschwendung hat sich wirklich gelohnt, es ist (bis auf ein paar kahle Stellen, aber das wird schon auch noch) eine echte Wiese und ein echter Weg. Hier noch ohne Rindenmulch...
... und nun mit. Jetzt fehlen nur noch ein paar Gänseblümchen und ein hübscher Kaffeetisch unter dem Apfelbaum (ok, die Hecke zur Frau Nachbarin und ihrem Maschendrahtzaun könnte vielleicht auch über Nacht noch dicht und hoch werden) und dann wird das doch richtig schnuckelig.
Für das wilde Getier und Frau Natter stehen im hinteren Teil des Gartens noch jede Menge hohe Gräser und Altholzhaufen, ich bin mir auch sicher, das bleibt noch ein lange Weile so... Und wenn es jetzt noch ein paar Tage regnen würde, dann könnte ich auch endlich den nächsten Gartenteil in Angriff nehmen, denn ein Staudenbeet soll auch noch her. Aber dafür muss ich erst mal wieder graben
Sonntag, 22. Mai 2011
Erdbeeren, Rhabarber und Vanille
... sind in einen großen Topf gewandert und wurden zur ersten Marmelade in diesem Jahr verkocht. Erdbeeren und Rhabarber zu gleichen Teilen (jeweils 1kg) und dazu noch zwei schwarz klebrige Vanillestangen. Schwer lecker und schwer süß, obwohl "nur" der 2:1 Zucker zum Einsatz kam.
Neun kleine Gläschen sind daraus geworden. Das erste Glas geht morgen direkt an die liebe Kollegin, als Dankeschön für die Nervennahrungsversorgung in der letzten Woche.
Ansonsten bleibt, sich doch ein wenig über insgesamt fünf Minuten zarten Regen arg zu freuen und sich zu fragen, ob es eigentlich überall mehr geregnet hat als hier??? Naja, die Tomaten finden es auf jeden Fall dufte und wachsen ganz arg prächtig. Der zwei Wochen alte Rasen freut sich eher weniger, zumal seit drei Tagen aufgrund eines Pumpenschaden kein Tropfen Wasser mehr aus der Leitung kommt....
Ansonsten ist ja jetzt Holunderzeit und ich würde zu gerne den Sirup selber kochen und nicht nur beim Schweden kaufen. In den Rezepten wird häufig Zitronensäure zugesetzt, damit entkalke ich normalerweise meinen Wasserkocher. Irgendwie finde ich das befremdlich. Hat jemand von Euch vielleicht ein erprobtes Rezept und mag es mir verraten? Das wäre fabulös!
Neun kleine Gläschen sind daraus geworden. Das erste Glas geht morgen direkt an die liebe Kollegin, als Dankeschön für die Nervennahrungsversorgung in der letzten Woche.
Ansonsten bleibt, sich doch ein wenig über insgesamt fünf Minuten zarten Regen arg zu freuen und sich zu fragen, ob es eigentlich überall mehr geregnet hat als hier??? Naja, die Tomaten finden es auf jeden Fall dufte und wachsen ganz arg prächtig. Der zwei Wochen alte Rasen freut sich eher weniger, zumal seit drei Tagen aufgrund eines Pumpenschaden kein Tropfen Wasser mehr aus der Leitung kommt....
Ansonsten ist ja jetzt Holunderzeit und ich würde zu gerne den Sirup selber kochen und nicht nur beim Schweden kaufen. In den Rezepten wird häufig Zitronensäure zugesetzt, damit entkalke ich normalerweise meinen Wasserkocher. Irgendwie finde ich das befremdlich. Hat jemand von Euch vielleicht ein erprobtes Rezept und mag es mir verraten? Das wäre fabulös!
Freitag, 20. Mai 2011
Schlängelnder Besuch im Garten
Ihr erinnert Euch vielleicht noch an diesen Post aus dem letzten Herbst mit der wilden Nachbarsgeschichte um die koifressende Ringelnatter.
Wollt Ihr einmal sehen, wer kürzlich den fijnen Garten besichtigt hat?
Frau Ringelnatter in all ihrer Pracht. Ich habe schon etwas geschwankt zwischen Herzinfarkt und Neugier und mich dann mit der Kamera bewaffnet doch näher herangewagt. Wunderschön und trotzdem ziemlich schlangig, besonders als sie dann einmal quer durch den Garten geschlängelt (mit Zungenzischeln und Kopf anheben, brrrr....) und zur Gartenpforte wieder raus ist. Seitdem laufe ich durch das Dickicht im hinteren Gartenteil schon etwas vorsichtiger. Aber trotzdem toll irgendwie. Gehört ja irgendwie auch dazu, zum naturnahen Gärtern (auch wenn mir beim Betrachten der Fotos immer noch ein wenig anders wird).
Frau Schlange, gerne wieder, nur bitte nicht unter irgendeinem Stein, in einem Eimer oder an anderen überraschenden Orten. Friedlich auf der Wiese wäre doch sehr passend :)
Ich wünsche Euch einen guten Start in ein wunderprächtiges Wochenende, vielleicht mit einem klitzekleinen bisschen Regen (die übliche Leier) und gemütlichen Stunden. Ich werde morgen früh auf dem Markt erst einmal Ausschau halten nach leckeren Erdbeeren und Rhabarber, seit gestern habe ich große Lust auf Erdbeer-Rhabarber Marmelade mit frischer Vanille. Oder doch die Holunderblüten im Garten pflücken und mich an Holunderblütensirup versuchen? Hach, herrlich dieser Frühling....
Wollt Ihr einmal sehen, wer kürzlich den fijnen Garten besichtigt hat?
Frau Ringelnatter in all ihrer Pracht. Ich habe schon etwas geschwankt zwischen Herzinfarkt und Neugier und mich dann mit der Kamera bewaffnet doch näher herangewagt. Wunderschön und trotzdem ziemlich schlangig, besonders als sie dann einmal quer durch den Garten geschlängelt (mit Zungenzischeln und Kopf anheben, brrrr....) und zur Gartenpforte wieder raus ist. Seitdem laufe ich durch das Dickicht im hinteren Gartenteil schon etwas vorsichtiger. Aber trotzdem toll irgendwie. Gehört ja irgendwie auch dazu, zum naturnahen Gärtern (auch wenn mir beim Betrachten der Fotos immer noch ein wenig anders wird).
Frau Schlange, gerne wieder, nur bitte nicht unter irgendeinem Stein, in einem Eimer oder an anderen überraschenden Orten. Friedlich auf der Wiese wäre doch sehr passend :)
Ich wünsche Euch einen guten Start in ein wunderprächtiges Wochenende, vielleicht mit einem klitzekleinen bisschen Regen (die übliche Leier) und gemütlichen Stunden. Ich werde morgen früh auf dem Markt erst einmal Ausschau halten nach leckeren Erdbeeren und Rhabarber, seit gestern habe ich große Lust auf Erdbeer-Rhabarber Marmelade mit frischer Vanille. Oder doch die Holunderblüten im Garten pflücken und mich an Holunderblütensirup versuchen? Hach, herrlich dieser Frühling....
Samstag, 14. Mai 2011
Neu und knackig, der fijne Gemüsegarten
So, ich lebe noch. Noch haben Arbeit und Garten mich nicht aufgefressen, neinein. Auch wenn es andere Vermutungen gab. Aber in den letzten zwei Monaten habe ich jede freie Minute mit dem Spaten verbracht, denn die Lust auf frische Luft und eigenes Gemüse war einfach zu groß. Und die unglaubliche Freude, die das Wühlen und Graben verschafft. An den Wochenende mit bester Unterstützung des fleißigen Helfertrupps, an den Abenden unter der Woche auch alleine. Wobei man bei dem ganzen Getier ja nie alleine ist, und eine Amselfamilie mit einer Horde halbstarker Vogelkinder kann durchaus auch unterhalten.
Und warum ich heute endlich wieder zu einem Blogeintrag komme, hat einen besonderen Grund, denn, ES REGNET! Endlich! Hier hat es in den letzten 7 Wochen nur einen Nachmittag ein wenig getröpfelt und das wars. Unbeschreiblich. Und deshalb hieß es gießen gießen gießen. Ist es bei Euch auch so schrecklich trocken? Besonders aufwendig ist es, den am letzten Wochenende eingesäten Rasen feucht zu halten. Naja, eher die Erde, denn vom Rasen ist noch nicht viel zu sehen. Aber das zeige ich Euch, wenn es denn endlich ein grüner Teppich wird. Wobei man sich schon ein wenig deppert vorkommt, drei mal am Tag eine Erdfläche zu bewässern. Aber wenns hilft...
Stattdessen gibt es hier, für alle die es interessiert, eine Minidoku des Gemüsegartenbauprojektes.
Denn seit letzten Wochenende steht er wirklich vollständig, mit duftenden Rindenmulch-Wegen und selbstgebauten Holzbeeten. Drumherum ist zwar noch ziemliches Chaos, aber es wächst und gedeiht und ist noch viel toller geworden, als ich es mir je vorgestellt habe. Der Gemüsegarten ist jetzt so eine Art Insel in der restlichen Gartenbaustelle, aber es wird. Und nein, die Damen und Herren Knorr haben dabei nicht geholfen. Das war alles echte Hand- bzw. Spatenarbeit.
Und wer nun noch den ein oder anderen Daumen drücken mag für ein paar hübsche Regentage, ich bedanke mich ganz herzlich. Und demnächst zeige ich Euch, wie man die netten Schieferschildchen für den Kräutergarten ganz einfach selber basteln kann.
Bis dahin freue ich mich über Eure Blogs, auch wenn ich Ihnen eher im Stillen folge. Und ich bitte zu entschuldigen, wenn der Blog hier in den nächsten Wochen zum totalen Gartentagebuch verkommt, aber auch dafür gibt es die ein oder andere hübsche Bastelidee. Und wenn Ihr Fragen habt zum fijnen Gemüse bzw. dem Anbau von diesem, immer her damit. Ich freu mich drauf! Vielleicht gibt es ja dann auch mal ein Tomaten-, Mangold- oder Kohlrabi-Special...
Und warum ich heute endlich wieder zu einem Blogeintrag komme, hat einen besonderen Grund, denn, ES REGNET! Endlich! Hier hat es in den letzten 7 Wochen nur einen Nachmittag ein wenig getröpfelt und das wars. Unbeschreiblich. Und deshalb hieß es gießen gießen gießen. Ist es bei Euch auch so schrecklich trocken? Besonders aufwendig ist es, den am letzten Wochenende eingesäten Rasen feucht zu halten. Naja, eher die Erde, denn vom Rasen ist noch nicht viel zu sehen. Aber das zeige ich Euch, wenn es denn endlich ein grüner Teppich wird. Wobei man sich schon ein wenig deppert vorkommt, drei mal am Tag eine Erdfläche zu bewässern. Aber wenns hilft...
Stattdessen gibt es hier, für alle die es interessiert, eine Minidoku des Gemüsegartenbauprojektes.
Denn seit letzten Wochenende steht er wirklich vollständig, mit duftenden Rindenmulch-Wegen und selbstgebauten Holzbeeten. Drumherum ist zwar noch ziemliches Chaos, aber es wächst und gedeiht und ist noch viel toller geworden, als ich es mir je vorgestellt habe. Der Gemüsegarten ist jetzt so eine Art Insel in der restlichen Gartenbaustelle, aber es wird. Und nein, die Damen und Herren Knorr haben dabei nicht geholfen. Das war alles echte Hand- bzw. Spatenarbeit.
Und wer nun noch den ein oder anderen Daumen drücken mag für ein paar hübsche Regentage, ich bedanke mich ganz herzlich. Und demnächst zeige ich Euch, wie man die netten Schieferschildchen für den Kräutergarten ganz einfach selber basteln kann.
Bis dahin freue ich mich über Eure Blogs, auch wenn ich Ihnen eher im Stillen folge. Und ich bitte zu entschuldigen, wenn der Blog hier in den nächsten Wochen zum totalen Gartentagebuch verkommt, aber auch dafür gibt es die ein oder andere hübsche Bastelidee. Und wenn Ihr Fragen habt zum fijnen Gemüse bzw. dem Anbau von diesem, immer her damit. Ich freu mich drauf! Vielleicht gibt es ja dann auch mal ein Tomaten-, Mangold- oder Kohlrabi-Special...
Sonntag, 13. März 2011
Post - überraschend
Wenn man eine Tütensuppe in der freitäglichen Post findet (begleitet von einem netten Brief), dann kann das durchaus zu einem sehr versöhnlichen Abschluss einer ziemlich bescheidenen Woche führen.
Denn wenn ich den Brief richtig interpretiert haben, bekomme ich in diesem Frühjahr professionelle Hilfe beim Anlegen des Gemüsegarten. Ich bin schwer gespannt, wie es weitergeht. Und ob die Herren "Professionelle" sich von den immer noch in weiten Teilen vorhandenen Brombeerresten einschüchtern lassen, ich hoffe nicht.
Gestern wurde übrigens endlich die Gartensaison eingeleutet. Der beste Gartenfreund hat sich um das im Winter heruntergekrachte Vordach "gekümmert" (jetzt eben ohne Vordach, ist eh besser) und ich habe die abgefrorenene Gründüngung untergehakt und den Kompost umgesetzt. Nene, gar kein Muskelkater heute ....
Und, aus dem Kompost ist in den paar Monaten schon fast richtige Erde geworden. Für viele wahrscheinlich normal, für mich aber irgendwie überaus faszinierend, wenn auch mal was "gärtnerisches" klappt. Der Kompost ist immerhin ein Anfang. Und meine Angst, dass die fischressenden Schlangen dort überwintert haben, war auch unbegründet. Uff, das wäre es noch gewesen..... Ich hoffe, nächstes Wochenende kann es weitergehen!
So als künftiger Stadtbauer. Yeah!
Denn wenn ich den Brief richtig interpretiert haben, bekomme ich in diesem Frühjahr professionelle Hilfe beim Anlegen des Gemüsegarten. Ich bin schwer gespannt, wie es weitergeht. Und ob die Herren "Professionelle" sich von den immer noch in weiten Teilen vorhandenen Brombeerresten einschüchtern lassen, ich hoffe nicht.
Gestern wurde übrigens endlich die Gartensaison eingeleutet. Der beste Gartenfreund hat sich um das im Winter heruntergekrachte Vordach "gekümmert" (jetzt eben ohne Vordach, ist eh besser) und ich habe die abgefrorenene Gründüngung untergehakt und den Kompost umgesetzt. Nene, gar kein Muskelkater heute ....
Und, aus dem Kompost ist in den paar Monaten schon fast richtige Erde geworden. Für viele wahrscheinlich normal, für mich aber irgendwie überaus faszinierend, wenn auch mal was "gärtnerisches" klappt. Der Kompost ist immerhin ein Anfang. Und meine Angst, dass die fischressenden Schlangen dort überwintert haben, war auch unbegründet. Uff, das wäre es noch gewesen..... Ich hoffe, nächstes Wochenende kann es weitergehen!
So als künftiger Stadtbauer. Yeah!
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